HSV-Fans während der Partie gegen Sandhausen
  • Der HSV hofft, künftig deutlich mehr seiner Fans im Volkspark begrüßen zu dürfen.
  • Foto: WITTERS

2G kein Thema! Fan-Ärger des HSV mit der Stadt geht weiter

Wie viele Zuschauer darf der HSV künftig im Volkspark begrüßen? Diese Frage sorgt seit Wochen für Ärger zwischen dem Verein und der Stadt. Dabei dürfte es vorerst bleiben. Nachdem der Senat bekräftigte, der HSV könne bei einer Umstellung auf das 2G-Verfahren deutlich mehr Fans zulassen, schiebt der Verein den Riegel vor – und will sich darauf nicht einlassen.

Am Dienstag hatte Senatssprecher Marcel Schweitzer erklärt: „Was für St.Pauli gilt, kann auch der HSV in Anspruch nehmen. Das heißt: Wenn man auf 2G geht, kann man auch mehr Personen ins Stadion lassen.“ Hintergrund: Der Kiezklub darf nach der Umstellung von 3G auf 2G schon am Sonntag gegen Ingolstadt knapp 15.000 Fans begrüßen und sein Stadion zur Hälfte füllen. Dafür dürfen allerdings nur noch Geimpfte und Genesene dabei sein, ein negativer Corona-Test reicht nicht mehr.

HSV erhofft sich bei 2G-Verfahren bis zu 40.000 Fans

Für den HSV ist so ein Szenario für sein nächstes Heimspiel gegen Nürnberg (26.9.) keine Alternative. Stattdessen erwartet der Verein von der Stadt, dass das Kontingent auch im 3G-Verfahren von zuletzt 19.950 Fans auf 25.000 angehoben werden darf, da die angewendete Schachbrett-Verteilung der Fans bis zu dieser Zahl problemlos durchführbar sei. Bei einer Umstellung auf 2G erhofft sich der Verein hingegen, bis zu 40.000 Plätze belegen zu dürfen. Eine Rückmeldung der Stadt zu diesem Anliegen blieb bislang aus. 

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