• Simon Terodde bei der ersten HSV-Niederlage gegen Bochum
  • Foto: WITTERS

HSV unter Druck: Terodde: „Ich weiß ja, worauf ich mich eingelassen habe“

Er ist DIE Hoffnung des HSV auf den Bundesliga-Aufstieg. Trotz der ersten Saisonniederlage gegen seinen Ex-Klub Bochum bleibt Stürmer Simon Terodde ganz gelassen. Der 32-Jährige hat in seiner Profi-Karriere einfach schon zu viel erlebt, um in Panik zu verfallen.

„Manchmal ist es für einen Reifeprozess einer Mannschaft gar nicht so
schlecht, mal einen Dämpfer wie gegen Bochum zu bekommen“, sagte der Torjäger der „Sport Bild“.

Simon Terodde: HSV-Dämpfer gegen Bochum könnte auch positiv sein

Auch zu Saisonbeginn hatte der HSV eine 1:4-Niederlage im DFB-Pokal beim Drittligisten Dynamo Dresden erlitten und anschließend in der Liga fünf Partien in Serie gewonnen.

Dieser Top-Start habe „vielleicht ein Stück weit dafür gesorgt, sich unterbewusst zurückzulehnen“, räumte Terodde ein. 

„Wir werden die richtigen Schlüsse aus der Niederlage ziehen, um in Heidenheim wieder Leistung abzurufen“, ergänzte der 32-Jährige, der mit neun Treffern nach acht Spielen die Torschützenliste der 2. Liga souverän anführt.

Terodde und der HSV: „Ich weiß ja, worauf ich mich eingelassen habe“

Dass der HSV nach zwei verpassten Aufstiegen als Tabellenführer so dargestellt wird, als würde er in alte Muster verfallen und nach einem guten Saisonstart stark nachlassen, hält Terodde aus zwei Gründen für verkehrt. „Jeder hätte unterschrieben, wenn wir mit einem Zwei-Punkte-Schnitt aus acht Spielen in die Saison gestartet wären.“

Zudem sei der aktuelle Kader mit denen der beiden Vorjahre überhaupt nicht zu vergleichen. „Das Trainerteam, viele Spieler und ich waren letzte Saison nicht hier“, erklärte Terodde. „Wir müssen deshalb nicht darüber sprechen, dass wir wieder die Kurve kriegen müssen.“

Druck mache ihm nach seinen Erfahrungen mit Köln und Stuttgart ohnehin nichts aus. Terodde: „Ich habe den Eindruck, dass der HSV nach der verpassten Bundesliga-Rückkehr demütiger geworden ist. Auch ich weiß ja, worauf ich mich eingelassen habe.“ (la/dpa)

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