HSV-Präsident Marcell Jansen (Mitte) und seine Kollegen Thomas Schulz (l.) und Moritz Schaefer müssen sich auf zwei Nachrücker für den AG-Aufsichtsrat einigen.
  • HSV-Präsident Marcell Jansen (Mitte) und seine Kollegen Thomas Schulz (l.) und Moritz Schaefer müssen sich auf zwei Nachrücker für den AG-Aufsichtsrat einigen.
  • Foto: WITTERS

HSV-Präsidium : Kampf um den Aufsichtsrat vor der Entscheidung

Die heiße Phase beginnt. An diesem Wochenende will das Präsidium des HSV zusammenfinden, um sich auf die beiden Pflicht-Nachrücker für den zurzeit fünfköpfigen Aufsichtsrat zu einigen. Der Countdown läuft, am 21. Januar sollen die beiden neuen Kontrolleure im Rahmen der Hauptversammlung ins Gremium aufrücken. Nach wie vor aber deuten sich heftige Kampfabstimmungen an. 

Anfang vergangener Woche legte das Präsidium um Präsident Marcell Jansen und seine Beisitzer Moritz Schaefer und Thomas Schulz dem HSV-Beirat eine Liste mit sechs Kandidaten vor. Seit Donnerstagabend haben die Mitglieder des Beirats nun mit allen Anwärtern gesprochen und sich ein Bild gemacht. Im nächsten Schritt muss sich das Präsidium auf zwei Kandidaten festlegen.

Entscheidendes Treffen des HSV-Präsidiums steht bevor

Das soll nach Möglichkeit bereits an diesem Wochenende geschehen. Das Problem: Noch hat der Beirat nicht erklärt, welche der Kandidaten er für geeignet hält. Das Präsidium erhofft sich diese Rückmeldung für den Freitag. Erst wenn das geschehen ist, kann es zur Tat schreiten. Andernfalls müsste das Treffen verschoben werden.

Das könnte Sie auch interessieren:  Jeremy Dudziak glänzt wieder beim HSV 

Wenn es soweit ist, dürfte es spannend bis hitzig werden. Insbesondere Jansen und Schulz sind sich nicht grün, Schaefer dürfte bei den Abstimmungen die entscheidende Rolle zukommen. Allerdings ist er selbst Kandidat für den Rat, wurde von Jansen neben Bank-Boss Hans-Walter Peters vorgeschlagen. Schulz brachte Henkel-Personalvorstand Kathrin Menges und Digital-Expertin Franziska von Lewinski ins Gespräch. Dazu gesellen sich zwei weitere, öffentlich noch nicht bekannte Kandidaten.

Darum braucht der HSV zwei neue Aufsichtsräte

Der Rat muss durch zwei neue Kontrolleure ergänzt werden, weil Schulz und Max-Arnold Koettgen aus dem Gremium zurücktraten, nachdem sich der HSV Ende März von Vorstandsboss Bernd Hoffmann trennte.

Email
Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp