Jonah Fabisch (l.) und Bryan Hein aus der U19 vom HSV trainieren ab sofort in der „Trainingsgruppe II“ in Norderstedt.
  • Jonah Fabisch (l.) und Bryan Hein aus der U19 vom HSV trainieren ab sofort in der „Trainingsgruppe II“ in Norderstedt.
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HSV-Jungstars: Das ist die „Trainingsgruppe II“ für den Corona-Notfall

Es geht wieder los. Endlich, werden die HSV-Verantwortlichen denken. Am 17. Mai starten die Hamburger bei Greuther Fürth wieder in die Saison. Um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein, haben die HSV-Macher eine „Trainingsgruppe II“ eingerichtet, die im Notfall in die Bresche springen soll.

U21-Coach Hannes Drews, der die Gruppe leitet, hatte es im Gespräch mit der MOPO schon Anfang April angekündigt. „Was ich mir vorstellen kann: Wenn die Profis wieder spielen, dass wir dann eine Trainingsgruppe als ‚Back-up‘ stellen, falls sich ein Spieler in der ersten Mannschaft verletzt“, sagte Drews damals. 

Sieben HSV-Youngster halten sich bereit

So ist es jetzt gekommen. Sieben Jungprofis dürfen sich am HSV-Standort in Norderstedt für den Ernstfall fit machen. Aus der U19-Truppe sind Bryan Hein und Jonah Fabisch dabei, aus Drews‘ Regionalligamannschaft sind Torwart Bennett Schauer, Lukas Pinckert, Faride Alidou und Tobias Fagerström. Der Finne Anssi Suhonen soll nach Beendigung seiner Campus-Quarantäne dazustoßen.

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Stürmer Tobias Fagerström kam in der aktuellen Regionalligasaison in 13 Einsätzen auf sieben Tore.

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So soll gewährleistet werden, dass der HSV im Falle eines positiven Corona-Tests innerhalb der Mannschaft den Spielbetrieb aufrecht erhalten könnte. „Wir gehen fest davon aus, dass wir mit unserem aktuellen Kader den Rest der Saison erfolgreich bewältigen werden“, erklärte Sportdirektor Michael Mutzel und führte aus: „Dennoch wollen wir auf alle Eventualitäten bestmöglich vorbereitet sein. Daher ist es sehr wichtig, die Jungs fit und voll einsatzfähig als Alternative zur Verfügung stehen zu haben.“

Für die HSV-Youngster ist es so oder so eine gute Gelegenheit, um auf sich aufmerksam zu machen.

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