Bislang kam Robin Meißner (l./gegen Karlsruhes Alexander Groiss) zu sieben Joker-Einsätzen in Liga zwei. Nun könnte er erstmals in der Startelf stehen.
  • Bislang kam Robin Meißner (l./gegen Karlsruhes Alexander Groiss) zu sieben Joker-Einsätzen in Liga zwei. Nun könnte er erstmals in der Startelf stehen.
  • Foto: WITTERS

Hrubesch bringt ihn gegen Nürnberg: Die Karrierechance für HSV-Talent Robin Meißner

Wenn der Schein nicht total trügt, wird am Montag im Volkspark ein Traum wahr. Robin Meißner steht vor seinem Startelf-Debüt für die HSV-Profis, gegen Nürnberg (ab 20.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) könnte der 21-jährige Angreifer erstmals von Beginn an loswirbeln. Horst Hrubesch scheint sich entschieden zu haben, den Schachzug mit Meißner zu wagen.

Am Samstag setzte sich im Volkspark das fort, was sich bereits am Donnerstag angedeutet hatte. Erneut durfte Meißner während des Trainings die ganze Zeit über im A-Team trainieren, an der Seite von Simon Terodde im von Hrubesch angeordneten 4-4-2-System. Damit ist klar: Alles deutet nun auf Meißners Startelfdebüt hin.

HSV-Coach Hrubesch ist ein großer Förderer der Jugend

Hrubesch wäre dieser Schachzug in jedem Fall zuzutrauen. Der 70-Jährige, der den Trainerposten beim HSV nach der Beurlaubung Daniel Thiounes interimsweise übernahm, ist als großer Jugend-Förderer bekannt. Die deutsche U19 (2008) und U21 (2009) führte er zu EM-Titeln. Beim HSV ist er seit Sommer 2020 sogar Nachwuchs-Boss. Meißner die Chance zu geben, sich nun bei den Profis freizuschwimmen, würde zu Hrubeschs Credo passen.

„Robin ist ein Stürmer, der in den zurückliegenden Spielen auch bei Kurzeinsätzen fast immer eine Torchance hatte“, sagt Hrubesch über das Talent. „Ich habe auf der Tribüne gesessen und ihm immer die Daumen gedrückt, dass so einer mal reingeht. Das sind die Dinge, die einen so jungen Stürmer wirklich weiterbringen.“

HSV-Talent Meißner lernte das Fußballspielen in Willinghusen

Nun könnte der Angreifer vor einer großen Karrierechance stehen – 15 Jahre, nachdem er beim Willinghusener SC im Bergedorfer Umland mit dem Fußballspielen begann. Mit 13 Jahren wechselte er zum FC St.Pauli, ehe es im vergangenen Sommer zum HSV ging.

Dort traf er in der Regionalliga (vor dem corona-bedingten Saisonabbruch) in zehn Spielen sechs Mal. Seit Februar ist Meißner bei den Profis, kam bislang auf sieben Einwechslungen. Jetzt winkt ihm erstmals die richtig große Bühne – in der Startelf.

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