Der FC Chelsea und viele weitere englische Premier-League-Vereine haben wegen vermehrtem Rassismus ein Boykott der sozialen Medien geplant.
  • Der FC Chelsea und viele weitere englische Premier-League-Vereine haben wegen vermehrtem Rassismus ein Boykott der sozialen Medien geplant.
  • Foto: imago/PA Images

Hassbotschaft im Netz: Chelsea sperrt Fan für zehn Jahre aus

Die sozialen Medien erfreuen sich in der englischen Fußballwelt aktuell keiner Beliebtheit, immer mehr rassistische Beleidigungen gegenüber Spielern und von Fans werden öffentlich. Der FC Chelsea zieht jetzt die ersten Konsequenzen, nachdem sich ein Fan antisemitisch geäußert hat.

Chelsea geht nach antisemitischen Posts in den sozialen Netzwerken hart gegen diesen Anhänger vor. Der Verein habe nach Abschluss des Gerichtsverfahrens im Februar eigene Ermittlungen angestellt und entschieden, „die entsprechende Person für zehn Jahre vom FC Chelsea auszuschließen“, teilte der Klub von Teammanager Thomas Tuchel mit.

Antisemitische Posts: Chelsea verbannt Fan für zehn Jahre

Chelsea wolle sicherstellen, dass Spieler, Fans, Mitarbeiter und Besucher unterschiedlicher Herkunft, inklusive der jüdischen Gemeinde, sich „willkommen, wertgeschätzt und sicher“ fühlen, hieß es weiter in dem Statement: „Wir werden deshalb kein Verhalten von Unterstützern tolerieren, die dieses Ziel gefährden.“

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Der Verein der deutschen Nationalspieler Timo Werner, Kai Havertz und Antonio Rüdiger beteiligt sich ab Freitagnachmittag an dem Social-Media-Boykott der englischen Vereine im Kampf gegen Rassismus, Hass und Intoleranz im Internet. (sid/abin)

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