Niklas Weller im Zweikampf mit Samuel Röthlisberger
Niklas Weller im Zweikampf mit Samuel Röthlisberger
  • Niklas Weller (l./gegen Samuel Röthlisberger) sah in seinem Jubiläumsspiel die Rote Karte.
  • Foto: IMAGO/Eibner

Trotz Weller-Rot im Jubiläumsspiel: HSV Hamburg siegt in Stuttgart

Es war umkämpft, es war spannend – und am Ende hatten die Hamburger Handballer die beiden Punkte in der Tasche. Beim TVB Stuttgart gewann der HSVH zum Hinrunden-Abschluss mit 28:22 (11:10) und bejubelte einen fast rundum gelungenen Abend. Nur nicht für Jubilar Niklas Weller.

Ausgerechnet in seinem 200. Ligaspiel für die Hamburger – einsamer Rekord in der noch jungen Vereinsgeschichte des HSVH – musste Weller nämlich schon früh duschen gehen. Nach einer Viertelstunde sah der 29-jährige Kreisläufer wegen eines Fouls an Max Häfner die Rote Karte (16.).

HSV Hamburg: Jogi Bitter hält 47 Prozent gegen Stuttgart

Das verunsicherte die Hamburger aber kaum – auch dank einer starken Torhüterleistung von Jogi Bitter, der gegen seinen Ex-Klub in der ersten Halbzeit herausragende 47 Prozent der Bälle hielt. Spätestens nach der Pause stabilisierte sich das Team von Trainer Torsten Jansen, ging zwischenzeitlich mit sieben Toren in Führung (22:15, 48.). Zwar wurde die Partie in der Schlussphase noch mal spannend, näher als drei Treffer kamen die müde wirkenden Gastgeber um Ex-Hamburger Jan Forstbauer (spielte 2016 bis 2022 beim HSVH) aber nicht mehr ran.


MOPO

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Mit dem Sieg beendet der HSVH die Hinrunde mit einem positiven Punktekonto (17:15) und auf jeden Fall auf einem einstelligen Tabellenplatz. Einen Tag nach Weihnachten geht es dann noch zum VfL Gummersbach (27.12., 19.05 Uhr), bevor sich die Spieler bis Februar in die Winterpause verabschieden.

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Schöne Randnotiz: U21-Torjäger Alexander Hartwig (19), der Casper Mortensen (wurde am Mittwoch Vater des kleinen Carlo) ersetzte, feierte in Stuttgart sein Bundesliga-Debüt.

Tore HSVH: Andersen (8/4), Magaard (6), Axmann, Baijens (je 4), Bergemann, Lassen, Theilinger, Tissier, Valiullin, Weller (je 1)

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