Die Hamburger Handballer um Andreas Maagard (l.) stehen vor einem schweren Auswärts-Auftakt.
  • Die Hamburger Handballer um Andreas Maagard (l.) stehen vor einem schweren Auswärts-Auftakt.
  • Foto: IMAGO / Dreisicht

Auswärts-Auftakt für Hamburgs Handballer ohne Kapitän Weller: „Wird hart“

Die Vorzeichen vor dem ersten Auswärtsspiel der Saison könnten besser sein. Ohne Kapitän und Kreisläufer Nummer eins Niklas Weller treten Hamburgs Handballer am Donnerstag bei der ambitionierten MT Melsungen (19.05 Uhr, Sky live) an, die ausgerechnet am Kreis ein echtes Riesen-Aufgebot hat. HSVH-Neuzugang Andreas Magaard (23) ist besonders gefordert – und hochmotiviert.

Suboptimal. So nennt Trainer Torsten Jansen die Personallage angesichts der Sperre von Weller, der im Auftaktspiel gegen Flensburg (30:31) die Blaue Karte gesehen hatte. „Wir müssen uns was überlegen.“ Sicher sei, dass Magaard mehr Spielzeit und damit Verantwortung bekommen wird. „Ich traue ihm das zu.“

Niklas Weller fehlt HSV im Spiel gegen MT Melsungen

Der Däne weiß um seine Chance und ist heiß darauf. „Es wird hart ohne Niklas, aber natürlich möchte ich so viel wie möglich spielen“, betont er. „Ich freue mich auf die Herausforderung.“


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Eine Riesen-Herausforderung – im wahrsten Sinne des Wortes. Auf der Kreisläufer-Position hat Melsungen gleich drei hochwertige Spieler, die über zwei Meter groß sind: Den Isländer Arnor Arnasson (2,01 m), den Russen Gleb Kalarash (2,05) und den brasilianischen Neuzugang Rogerio Moraes (2,04), ein 125-Kilo-Koloss.

„Das sind große Jungs“, weiß Magaard (1,94 m) vor der Partie mit den favorisierten Gastgebern, die nach der Klatsche gegen die RN Löwen (25:36) unter Druck stehen. „Aber wir können einen sehr schnellen Handball spielen – und dann können große Jungs Probleme bekommen.“ Das ist der Plan.

HSVH-Neuzugang Magaard hochmotiviert vor Auswärtsspiel

Vollgas. Wie gegen Flensburg. Im Duell mit den Top-Kreisspielern Johannes Golla und Simon Hald, aber auch in den Testspielen gegen Bundesligisten, hat Magaard gemerkt, dass er sich jetzt auf einem deutlich höheren Level befindet. „Es ist schwieriger als in Dänemark. Du musst am Limit sein, absolut dein Bestes geben.“

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Genau deshalb ist das ehrgeizige Kraftpaket, das mit HSVH-Rechtsaußen Frederik Bo Andersen in einer WG in Eppendorf wohnt („Es klappt gut. Ich koche, er macht sauber“), von Nordsjaelland in die Bundesliga gewechselt. „Wenn man sich mit den Besten misst, wird man selbst besser.“ Magaard will mit den Aufgaben wachsen. Am Donnerstag bietet sich ihm eine gute Gelegenheit.

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