Viel Kampf in Flensburg, wo der HSVH aus dem Pokal ausschied.
Viel Kampf in Flensburg, wo der HSVH aus dem Pokal ausschied.
  • Viel Kampf in Flensburg, wo der HSVH aus dem Pokal ausschied.
  • Foto: WITTERS

Pokal-Aus! Hamburger Handballer mit Packung zu Weihnachten

Keine Geschenke, keine Überraschung, stattdessen eine Packung. Zwei Tage vor Weihnachten kassierten Hamburgs Handballer im Achtelfinale des DHB-Pokals bei der favorisierten SG Flensburg-Handewitt eine 28:35 (12:18)-Niederlage. Der HSVH kann sich im neuen Jahr voll und ganz auf die Liga konzentrieren.

Nichts zu holen im hohen Norden – und das war schon früh im Spiel klar. Entsprechend ernüchtert, aber gefasst schlichen die Gästespieler nach den 60 Minuten vor 5631 Zuschauenden in die Kabine. Es war zu wenig, viel zu wenig.

„Zu naiv“: HSV Hamburg scheitert im DHB-Pokal bei Flensburg-Handewitt

„Das war teilweise zu naiv“, ärgerte sich HSVH-Trainer Torsten Jansen. „Wir waren im Rückzugsverhalten zu passiv und gar nicht da. Am Ende konnten wir ein wenig Ergebniskosmetik betreiben.“

Nur in den ersten 20 Minuten hatte sein Team das Spiel offen gestalten können und war mit 8:9 auf Tuchfühlung gewesen, doch dann legten die anfangs behäbig agierenden Flensburger eine Schippe drauf. Der HSVH hatte immer größere Probleme, im Angriff Mittel und Wege zu finden, machte zu viele Fehler, und bis zur Halbzeit wuchs der Rückstand auf sechs Tore an.

Budalic verhindert mit acht Paraden eine HSVH-Klatsche

Einen Schreckensmoment gab es in der 26. Minute als die Partie aufgrund eines Sanitäter-Einsatzes auf der Tribüne unterbrochen werden musste, aber nach kurzer Zeit fortgesetzt werden konnte, weil es offenbar nichts Ernsteres war.

Das Spiel war spätestens eine knappe Viertelstunde vor Schluss entschieden, als Flensburg mit 26:15 in Front lag. Der zur zweiten Halbzeit  für Johannes Bitter (drei Paraden) ins Tor gekommene Ivan Budalic sorgte immerhin mit acht gehaltenen Bällen dafür, dass es keine Klatsche wurde.

„Wir haben einfach nicht gut gespielt“, sagte Budalic. „Wir können es viel besser – und das werden wir in den nächsten Spielen auch wieder zeigen.“

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Nach den Feiertagen ist der HSVH direkt wieder gefordert. Im letzten Spiel des Jahres treten Budalic & Co. am Dienstag beim starken Aufsteiger VfL Gummersbach an und wollen ihre bislang gute Punktebilanz von 19:15 ausbauen.

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