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Enttäuschung bei Azat Valiullin
  • Die nächste deutliche Niederlage für Azat Valiullin und den HSV Hamburg.
  • Foto: IMAGO / Lobeca

Mitten im Lizenz-Chaos: HSV Hamburg kassiert deutliche Auswärtspleite

Die Bundesliga-Handballer des HSV Hamburg haben ihr Auswärtsspiel beim SC DHfK Leipzig verloren. Für die Hanseaten, die noch immer um die Spielberechtigung für die nächste Saison zittern, gab es am Samstag eine 27:39 (16:21)-Niederlage. Bester Werfer für die Hamburger, die mit 28:36 Punkten Tabellen-Neunter bleiben, war der achtfache Torschütze Frederik Bo Andersen. Für Leipzig erzielte Viggo Kristjansson neun Treffer.

Die Hamburger waren ohne Linksaußen Casper Mortensen nach Sachsen gereist. Der Däne musste wegen Beschwerden an der Achillessehne passen. Für Mortensen spielte der erst 21 Jahre alte Alexander Hartwig. Am Kreis ließ Hamburgs Trainer Torsten Jansen Dino Corak anstelle von Kapitän Niklas Weller beginnen.

Probleme in der Defensive: „Wollen wir uns hier abschießen lassen?”

Hamburg setzte die ersten Akzente der Partie. Das Kempa-Anspiel von Zoran Ilic verwandelte der Rechtshänder Dani Baijens mit der linken Hand zum 5:3 (8. Minute). In der Defensive bekamen die Norddeutschen aber das Tempospiel der Gastgeber nicht in den Griff. Andri Mar Runarsson brachte Leipzig beim 20:15 (29.) erstmals mit fünf Treffern in Führung.

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Die Gastgeber erwischten dann den besseren Start nach dem Seitenwechsel. Zwei schnelle Treffer sorgten für das 23:16 (32.). Damit war der Widerstand der Hamburger gebrochen. Nach dem 19:29 (38.) nahm Jansen eine Auszeit und fragte sarkastisch: „Mal eine Frage in die Runde. Wollen wir uns hier abschießen lassen?“ Trotz der Trainer-Ansage wuchs der Rückstand noch auf zwölf Treffer an. (dpa/lno/mg)

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