HSVH-Keeper Johannes Bitter
  • HSVH-Keeper Johannes Bitter gibt sich vor dem Spiel gegen den SC Magdeburg selbstbewusst.
  • Foto: IMAGO / Lobeca

Hamburgs Handballer bei Spitzenreiter Magdeburg:„Machen uns nicht in die Hose“

Das Beste zum Fest. Wortwörtlich. Einen Tag vor Heiligabend fordern Hamburgs Handballer den unbesiegten Spitzenreiter SC Magdeburg, das Maß aller Dinge in der stärksten Liga der Welt. Der Aufsteiger reist mit gehörigem Respekt, aber auch Rückenwind und großer Lust zum Titelfavoriten.

Man kann durchaus von einem Wintermärchen sprechen – und das gilt für beide Vereine. Weder beim SCM noch beim HSVH dürfte es zu Saisonbeginn jemand für möglich gehalten haben, dass am 17. Spieltag in der GETEC Arena ein verlustpunktfreier Gastgeber einen Liga-Neuling mit ausgeglichenem Punktekonto empfängt.

HSVH nach Sieg gegen Hannover mit Rückenwind

Die Hamburger gehen als klarer Außenseiter in die Partie und fühlen sich in dieser Rolle wohl, was auch am jüngsten Erfolgserlebnis gegen Hannover (25:23) liegt, mit dem der HSVH eine drohende Niederlagenserie verhindert hat. 

Torsten Jansen vor Spiel gegen SCM: „Können locker dorthin fahren“

„Bonusspiele gibt es nicht, aber wir können locker dorthin fahren“, betont Trainer Torsten Jansen, der am Spieltag seinen 45. Geburtstag feiert, angesichts von bislang 16:16 Zählern seiner Mannschaft. „Wir werden alles reinschmeißen und gucken, was geht.“


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Der HSVH hat nichts zu verlieren, will die Magdeburger fordern, so lange wie möglich mithalten und nach Möglichkeit zuschlagen, sollte sich der Favorit doch eine Blöße geben. Man soll schließlich niemals nie sagen.

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„Das ist eines der schönsten Spiele des Jahres in einer der geilsten Handball-Hallen der Welt gegen die derzeit vielleicht spielerisch beste Mannschaft der Welt“, blickt Hamburgs zuletzt überragender Keeper Johannes Bitter (19 Paraden gegen Hannover) dem Duell am Donnerstag (19.05 Uhr, Sky) an seiner einstigen Wirkungsstätte (2003 bis 2007) mit Vorfreude entgegen und stellt klar: „Wir machen uns nicht in die Hose.“

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