Leif Tissier vom Handball Sport Verein Hamburg
  • Kein Durchkommen: Leif Tissier und sein Handball Sport Verein Hamburg wurden gegen den Bergischen HC in der zweiten Halbzeit ausgebremst.
  • Foto: WITTERS

HSVH verliert 26:27! Bitteres Ende eines Top-Jahres

Mit einer absolut unnötigen Niederlage haben sich Hamburgs Handballer aus einem für den Verein denkwürdigen Jahr verabschiedet. Im letzten Heimspiel und zugleich der ersten Rückrunden-Partie unterlag der Aufsteiger dem Bergischen HC nach einer dramatischen Schlussphase 26:27 (15:12).

Mit hängenden Köpfen schlurften die Spieler des HSVH nach den 60 Minuten in die Katakomben der Sporthalle Hamburg. Diese Niederlage tat verdammt weh, denn sie hätte überhaupt nicht sein müssen. Die Gastgeber hatten zwei Punkte weggeworfen.

Überschattet wurden die Minuten nach der Schlusssirene, weil ein älterer Betreuer der Gästemannschaft auf der Bank Herzprobleme  bekam und notärztlich behandelt werden musste.

Niederlage trübt starkes Jahr des HSVH

„Das ist ein schlechter Jahresabschluss für uns“. ärgerte sich Abwehr-Routinier Manuel Späth über die Niederlage. „Bitter. Wir haben eine richtig gute erste Saisonhälfte gespielt, aber das trübt die Stimmung. Leider nehmen wir das mit in die EM-Pause.“

Vor 2500 Fans hatten die Gastgeber trotz Nachlässigkeiten in der Rückwärtsbewegung und einfacher Gegentore, einiger technischer Fehler und einer sechsminütigen Durststrecke ohne Torerfolg zum Ende der ersten Haklbzeit mit 14:9 geführt. Das lag auch an Keeper Johannes Bitter, der in den ersten 30 Minuten sieben Bälle parierte.


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Auch nach der Pause sah es zunächst gut aus für den HSVH, der nach 40 Minuten mit 20:16 führte. Dann jedoch ging plötzlich gar nichts mehr. Nach desolaten zehn Minuten und einer 1:7-Serie lag die Mannschaft von Trainer Torsten Jansen plötzlich mit 21:23 und wenig später 22:25 (53.) zurück.

Endspurt bringt nicht die Wende

Mit aller Macht stemmten sich die Hamburger gegen die Niederlage, konnten zwei Minuten vor Schluss durch Leif Tissier sogar nochmal ausgleichen (26:26), doch Sekunden vor dem Ende verpasste Außen Frederik Bo Andersen die Chance auf das 27:27.

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Dem Dänen fehlte der Mut. Anstatt selbst zu werfen, versuchte er per Kempa-Trick einen Mitspieler in Szene zu setzen, was misslang. Dass der BHC-Spieler, der die Aktion klärte, regelwidrig im Kreis stand, wie der HSVH reklamierte, blieb ungeahndet.

Tore HSVH: Mortensen (7/9), Weller (4), Forstbauer (3), Theilinger (3), Tissier (2), Späth (2), Andersen (2), Ossenkopp (1), Bauer (1), Wullenweber (1)

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