Johannes Bitter vom HSVH
  • Johannes Bitter ist Teil des erweiterten EM-Aufgebots von Alfred Gislason.
  • Foto: WITTERS

„Für den Notfall“: Handball-Bundestrainer beruft Hamburgs Bitter in EM-Kader

Kein Hendrik Pekeler und kein Paul Drux, dafür Torwart-Oldie Johannes Bitter vom HSVH: Handball-Bundestrainer Alfred Gislason hat am Freitag seinen erweiterten Kader für die Handball-EM im Januar benannt.

Während Kiels Kreisläufer Pekeler und Berlins Rückraumspieler Drux auf das Turnier in der Slowakei und Ungarn verzichten, steht 2007-Weltmeister Bitter für den „Notfall” bereit. Der 39 Jahre alte Keeper gehört zum 35-köpfigen Spielerpool, aus dem Gislason Anfang des kommenden Jahres sein EM-Aufgebot formiert.

Drux, Pekeler und Groetzki stehen dem DHB nicht zur Verfügung

„Wir haben viele Möglichkeiten”, wird DHB-Sportvorstand Axel Kromer in einer Verbandsmitteilung zitiert. Das Trainerteam um Gislason beobachte „die aktuellen Entwicklungen” und sammle beim bevorstehenden Trainingslehrgang am 5. und 6. Dezember in Großwallstadt weitere Eindrücke.


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Neben Drux, der nach einer Knieverletzung im Herbst frühzeitig auf eine mögliche EM-Teilnahme verzichtet hatte, und Pekeler, der momentan eine Nationalmannschaftspause einlegt, steht auch Rechtsaußen Patrick Groetzki nicht zur Verfügung. Der 154-malige Nationalspieler und seine Frau erwarten kurz vor der EM erneut Nachwuchs.

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Angeführt wird das Aufgebot vom neuen Kapitän Johannes Golla. Die zuletzt fehlenden Torhüter Andreas Wolff und Silvio Heinevetter dürfen sich ebenso EM-Chancen ausrechnen wie die Rückraumspieler Kai Häfner und Julius Kühn. Mit Julian Köster, Veit Mävers und Tom Bergner stehen zudem drei Spieler des aktuellen Elitekaders auf der 35er-Liste des Deutschen Handballbundes (DHB). (aw/sid)

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