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Niklas Weller
  • Niklas Weller beim 27:26-Sieg des HSVH gegen Lübbecke im Testspiel am 2. Februar
  • Foto: WITTERS

Darum ist das HSVH-Heimspiel gegen den Letzten doppelt wichtig

Es wird mal wieder Zeit für Hamburgs Handballer, höchste Zeit. Für einen Heimsieg. Und für eine überzeugende Leistung vor eigenem Publikum, das der Aufsteiger zuletzt ziemlich enttäuscht, frustriert und verärgert hat. Am Sonntag gegen den Tabellenletzten TuS N-Lübbecke (16.05 Uhr, Sporthalle Hamburg) ist der HSVH in doppelter Mission unterwegs.

Kapitän Niklas Weller ist ein Mann deutlicher Worte. „Es ist ein unfassbar wichtiges Spiel“, betont der Kreisläufer vor der Partie des Tabellen-13. gegen den seit 13 Spielen sieg- und punktlosen Mitaufsteiger gegenüber der MOPO. „Wir sollten uns aber keinen übergroßen Druck machen, sondern voll motiviert und konzentriert sein und das Ding gewinnen.“ Mit einem Sieg können und wollen die Hamburger ihr Punktekonto auf 24 Zähler aufstocken und damit auf ihrer Mission Klassenerhalt endlich den Liga-Verbleib vorzeitig klarmachen, um künftig befreiter aufspielen zu können.

HBL: HSV Hamburg auf Wiedergutmachung aus

Sollte am Sonntag dann auch der TVB Stuttgart in Minden gewinnen, „sind wir eigentlich durch“, weiß Geschäftsführer Sebastian Frecke. Die zweite Mission lautet Wiedergutmachung. In den letzten beiden Heimspielen, dem 24:33 gegen Leipzig und dem 29:34 gegen Balingen, hat der HSVH indiskutable Leistungen gezeigt. Insbesondere das Balingen-Spiel war ein „abgrundtief schlechter“ (Weller) Auftritt, bei dem es erstmals überhaupt Pfiffe gab und Zuschauer die Halle vorzeitig verließen.

„Balingen ist noch nicht vergessen“, betont Frecke. Das gilt sowohl für die Mannschaft als auch die Verantwortlichen und das Publikum sowieso. Die Fans sehnen sich nach einem Erfolgserlebnis, Jubelstimmung – nach einer guten Leistung ihrer Mannschaft. In diesem Jahr ist dem HSVH erst ein Heimsieg gelungen (30:29 gegen Erlangen), der – auch durch längere Spielpausen bedingt – schon acht Wochen zurückliegt. Ihre seitdem besten Leistungen zeigte die Mannschaft von Trainer Torsten Jansen nur auswärts: Bei den Siegen in Minden und Mannheim, beim bravourösen und doch punktlosen Kampf mit einem Rumpf-Team in Hannover oder jüngst in den ersten 30 Minuten in Flensburg.


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„Wir müssen unseren Fans endlich wieder ein gutes Spiel und einen Sieg bieten“, sagt Hamburgs Top-Torjäger Casper Mortensen, mit 164 Treffern die Nummer fünf der Torjägerliste der Liga. „Das haben die verdient.“ Mehr als 3000 Zuschauer werden am Sonntag in der Halle sein. Sie haben Erwartungen. Ein Sieg ist Pflicht.

Wenn der HSVH sein Potenzial annähernd ausschöpft, konzentriert zu Werke geht, eine stabile und aggressive Abwehr stellt mit einer mindestens ordentlichen Torwartleistung dahinter und die hohe Zahl an technischen Fehlern herunterschraubt, kann es nur einen Sieger geben. Kapitän Weller ist „überzeugt, dass wir mit einer anständigen Leistung die zwei Punkte holen.“ Und dann mit den Fans den Klassenerhalt feiern. Alles andere wäre … kaum auszudenken.

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