• Alexander Zverev bekommt es in der ersten Runde der US Open direkt mit einem Ex-Finalisten zu tun.
  • Foto: imago images/Xinhua

Hammer-Los bei den US Open: Zverev startet gegen Ex-Finalisten

Viel schwerer kann eine erste Runde bei einem Grand-Slam-Turnier kaum sein. Bei den US Open trifft Alexander Zverev auf einen ehemaligen Finalisten des Turniers, der auch schon im Wimbledon-Endspiel stand. Leichtere Lose erhielten Angelique Kerber und Jan-Lennard Struff.

Das Erstrunden-Los für die US Open hat Alexander Zverev einen ganz schweren Gegner beschert. Beim ersten Grand-Slam-Turnier nach der Corona-Pause trifft Deutschlands bester Tennisprofi gleich zum Auftakt auf den früheren Wimbledon- und US-Open-Finalisten Kevin Anderson aus Südafrika. Das ergab die Auslosung.

Kerber bei den US Open „eine Art Wundertüte“

Die frühere Turniersiegerin Angelique Kerber bekommt es bei ihrem Comeback mit der Australierin Ajla Tomljanovic zu tun, derzeit die Nummer 57 der Welt. „Angie ist sehr erfahren und sie hat dieses Mal absolut keinen Druck“, sagte Deutschlands Damentennis-Chefin Barbara Rittner. „Von daher ist ihr alles zuzutrauen. Sie ist so etwas wie eine Art Wundertüte.“

Kerber wird in New York, wo sie 2016 gewann und zur Nummer eins der Welt wurde, erstmals seit ihrem Achtelfinal-Aus bei den Australian Open wieder ein Match bestreiten. Danach musste die deutsche Nummer eins wegen Oberschenkelproblemen pausieren, ehe die Corona-Krise die komplette Tennis-Tour für rund fünf Monate lahmlegte.

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Laura Siegemund erhielt in der Belgierin Elise Mertens ebenfalls eine schwere Gegnerin zum Start und geht als Außenseiterin ins Match. Jan-Lennard Struff ist gegen den Spanier Pedro Martinez dagegen favorisiert.

Zuschauer für Zverev wichtiger Faktor

Die US Open beginnen am Montag in New York. Das Turnier wird ohne Zuschauer und unter strengen Hygiene- und Sicherheitsauflagen ausgetragen. „Klar fühlt es sich anders an. Zuschauer geben dir Energie, wenn du einen wichtigen Punkt geholt hast“, sagte Zverev zuletzt nach seinem Aus gegen Andy Murray beim von Cincinnati nach New York verlegten Masters-Series-Turnier. (mp/dpa)

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