• Überflieger Erling Haaland ist wieder fit.
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Haaland, Schalke-Knall, Leipzig-Transfer: Das müssen Sie zum Bundesliga-Start wissen

So kurz war sie noch nie, die Winterpause. Nach nur wenigen Tagen Durchatmen rollt der Ball an diesem Wochenende in der Bundesliga wieder. Und trotz der kurzen Unterbrechung hat sich was getan im Oberhaus. Der Dortmunder Hoffnungsträger kehrt zurück – Revierrivale Schalke bekommt einen neuen. Die MOPO gibt einen Überblick über die Brennpunkte der Liga.

Brennpunkt Dortmund: Er ist wieder fit. Erling Haaland steht dem BVB beim Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg wieder zur Verfügung. In der verletzungsbedingten Abwesenheit des norwegischen Torgaranten (zehn Saisontore) waren die Dortmunder zuletzt ins Straucheln gekommen. Nur einen Sieg gab es in vier Spielen ohne Haaland. 

Dessen Berater, Mino Raiola hat sich unterdessen über Barcas Präsidentschaftskandidaten Emili Rosaud echauffiert. Der hatte erklärt, im Falle eines Wahlsieges Haaland nach Barcelona zu holen.  „Fake News! Ich habe nie mit einem der Präsidentschaftskandidaten von Barcelona über Haaland gesprochen und ich werde es auch nicht tun. Wenn im Januar ein neuer Präsident gewählt wurde, kann er mich anrufen“, polterte Raiola.

Leipzig will weiter einkaufen

Brennpunkt Leipzig: Angesichts leerer Kassen in Corona-Zeiten geloben die Klubs Zurückhaltung. Nicht so RB Leipzig. Der Bundesliga-Königstransfer des Winters, er könnte den Sachsen gelungen sein. RB Leipzig verpflichtet wohl das international gejagte Talent Dominik Szoboszlai für rund 20 Millionen Euro von Bruderklub Red Bull Salzburg. Gegen den VfB Stuttgart ist der Ungar allerdings noch nicht einsatzberechtigt.

Neuer Trainer, neuer Spieler – so will Schalke die Wende schaffen 

Sead Kolasinac zurück zu Schalke

Kehrt bis zum Saisonende zum FC Schalke 04 zurück: Linksverteidiger Sead Kolasinac

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Brennpunkt Schalke: Es  brennt lichterloh in Gelsenkirchen. Mit Christian Gross wurde ein neuer Trainer (aus dem Ruhestand) verpflichtet, das Fanherz lässt allerdings die Rückkehr von Sead Kolasinac höher schlagen. Der Linksverteidiger, Schalker Eigengewächs, wird bis Jahresende von Arsenal London ausgeliehen. Bei Hertha braucht Königsblau dringend den ersten Saisonsieg – sonst wird die Lage immer aussichtsloser.

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Brennpunkt München:  Karl-Heinz Rummenigge hat für seine letzten zwölf Monate als Bayern-Boss klare Vorstellungen. „Ich möchte auch 2021 wieder alles erreichen, was möglich ist“ , sagte der Vorstandsvorsitzende. Das heißt: Ehe Vorstandschef Rummenigge „seinen“ Klub Ende des Jahres an Nachfolger Oliver Kahn übergibt, soll bitteschön das dritte Triple her – und der Trophäenschrank im Vereinsmuseum aus allen Nähten platzen. Der Rekordmeister liegt in allen Wettbewerben auf Kurs, zum Neustart wartet gegen Mainz eine Pflichtaufgabe.

Zwei Rückkehrer als Hoffnungsträger

Christian Heidel (l.) und Martin Schmidt bilden ab sofort das neue, alte sportliche Führungsduo des FSV Mainz 05.

Christian Heidel (l.) und Martin Schmidt bilden ab sofort das neue, alte sportliche Führungsduo des FSV Mainz 05.

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dpa

Brennpunkt Mainz: Auch in Mainz vertraut man im Abstiegskampf auf Rückkehrer. Christian Heidel und Martin Schmidt sind die neuen starken Männer bei den Nullfünfern. Zum Auftakt bekommen die beiden es direkt mit den Bayern zu tun. Auf der Bank sitzt dann mit Jan Siewert ein Interimscoach. Im Anschluss an die Bayern-Partie wird aller Voraussicht nach Bo Svensson als Nachfolger für den geschassten Jan-Moritz Lichte übernehmen.

VfB schwächt sich mit Machtkampf selbst

Brennpunkt Stuttgart: Der Machtkampf beim Aufsteiger ist zum Jahreswechsel endgültig eskaliert, der Vorstandsvorsitzende Thomas Hitzlsperger und Vereinspräsident Claus Vogt stehen sich unversöhnlich gegenüber – und stellen ihre Abneigung in aller Öffentlichkeit zur Schau. Vogt wolle sich auf seine Kosten profilieren, meinte Hitzlsperger.

Der frühere Nationalspieler vergreife sich im Ton, erwiderte Vogt. Showdown der Schlammschlacht ist am 18. März, wenn die Mitgliederversammlung eine Kampfkandidatur Hitzlspergers um das Präsidentenamt erwartet. Vogt habe einen „tiefen Riss“ im Klub zu verantworten, schimpfte Hitzlsperger, und bedrohe die „Existenz des ganzen Vereins“. Für die bislang so erfrischend auftretende Mannschaft könnte das Duell an der Spitze zur schweren Hypothek werden.

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