Boris Becker und Michael Stich sind die beiden erfolgreichsten deutschen Tennis-Spieler der vergangenen Jahrzehnte.
  • Boris Becker und Michael Stich sind die beiden erfolgreichsten deutschen Tennis-Spieler der vergangenen Jahrzehnte.
  • Foto: picture alliance/dpa

Große Pläne: Neuer DTB-Boss sucht den Austausch mit Becker und Stich

Dietloff von Arnim will nach seiner Wahl zum Präsidenten des Deutschen Tennis Bundes (DTB) den Austausch mit Boris Becker suchen. „Der Boris ist in Tennis-Deutschland nach wie vor das Gesicht für uns alle“, sagte der 61-Jährige auf einer Online-Pressekonferenz am Donnerstag: „Wir wären ganz schlecht beraten, ihn nicht mit offenen Armen aufzunehmen, wenn er sich in irgendeiner Form einbringen möchte.“

Becker hatte zum Ende des vergangenen Jahres sein Amt als „Head of Men’s Tennis“ im DTB aus Zeitgründen aufgegeben, sich aber eine Rückkehr offen gehalten. Die Entscheidung des sechsmaligen Grand-Slam-Champions gelte es zu respektieren, sagte von Arnim. Becker habe zuvor in seiner dreieinhalbjährigen Amtszeit „hervorragende“ Arbeit geleistet. Auch mit dem früheren Wimbledonsieger Michael Stich wolle er sprechen. „Aus jedem Gespräch, jedem Tipp, jedem Ratschlag werden wir besser“, sagte von Arnim, der am Sonntag zum Nachfolger von Ulrich Klaus gewählt worden war.

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Dietloff von Arnim (re.) und Boris Becker 2010 zusammen auf einer DTB-Pressekonferenz.

Foto:

imago sportfotodienst

DTB will auf die Tennisplätze zurückkehren

In der Corona-Zeit will der Düsseldorfer verstärkt darauf aufmerksam machen, dass Tennis „ein Teil der Lösung und nicht des Problems“ sei, und richtete einen „dringenden Appell“ an die Politik: „Lasst uns wieder auf die Plätze, lasst die Kinder auf die Plätze.“ Wenn Lockerungen im Gespräch seien, müssten die Individualsportarten gesondert betrachtet werden, er sehe im Tennis „keine Gefahr“.

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Auf seiner Agenda hat von Arnim auch die Weiterentwicklung der Turnierszene in Deutschland. „Wenn es irgendwo die Chance gibt, ein 1000er-Turnier nach Deutschland zu holen, und da wird die kleinste Tür aufgehen, wären wir blöd beraten, uns da nicht zu bemühen.“ Aktuell gebe es aber bereits eine „stabile“ Turnierlandschaft in der Bundesrepublik.

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