• Markus Babbel teilte nach seiner Entlassung in Australien gegen Schiedsrichter und einen Journalisten aus.
  • Foto: picture alliance / Urs Flueeler/

„Glücksspiel unter freiem Himmel“: Wut nach Entlassung: Babbel gibt Schiris die Schuld

Sydney –

Harte Worte zum Abschied! Einen Tag nach seiner Entlassung bei den Western Sydney Wanderers hat Trainer Markus Babbel (47) die schlechten Schiedsrichter-Leistungen in Australien für sein Aus  verantwortlich gemacht.

Auch die Entlassung seines Kollegen Marco Kurz (50) bei Melbourne Victory schrieb Babbel den Leistungen der australischen Referees zu.

Markus Babbel beklagt sich über Schiedsrichter und Journalisten

„Es war fast wie Glücksspiel unter freiem Himmel. Da waren Entscheidungen dabei, die uns den Job gekostet haben“, sagte Babbel bei „Sport1“. Seinem Ex-Verein macht Babbel nach dem Rauswurf keinen Vorwurf – im Gegenteil. „Ein großes Kompliment an die Verantwortlichen, dass sie so lange versucht haben, mit mir die Kurve zu kriegen. Aber die Resultate haben einfach gefehlt“, sagte der frühere Bundesliga-Trainer.

Hart geht Babbel dagegen mit einem Printjournalisten ins Gericht, „der versucht hat, extrem böse auf den Verein draufzuhauen, und meinen Co-Trainer attackiert hat. Das war Rufmord. Das ging gar nicht.“ Der Mann soll Mitglied beim Stadtrivalen FC Sydney gewesen sein, „er versuchte einfach, polemisch zu berichten“.

Australien-Aus für Markus Babbel und Marco Kurz

Babbel hatte seinen Job nach dem 0:1 gegen Perth Glory verloren, der dritten Liga-Niederlage nacheinander. Der frühere Nationalspieler war bei den Wanderers seit Mai 2018 im Amt. In der laufenden Saison hatte Sydney mit drei Siegen in Serie einen Traumstart hingelegt, anschließend aber nur zwei Punkte aus den folgenden sieben Spielen geholt. Nach einem weiteren Sieg und den jüngsten drei Niederlagen zogen die Verantwortlichen die Reißleine.

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Babbels früherer Bundesliga-Kollege Kurz war in der vergangenen Woche nach nur 14 Spielen bei Ligakonkurrent Melbourne Victory entlassen worden. Mit 15 Punkten aus 14 Spielen lag das Team auf Platz sechs. Vor seinem Engagement in Melbourne hatte Kurz knapp zwei Jahre lang bei Adelaide United gearbeitet. (bc, sid)

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