• Die halbe Bundesliga ist hinter Oliver Glasner (r.) her. Mark van Bommel (l.) wird als möglicher Nachfolger beim VfL Wolfsburg gehandelt.
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Glasner beim VfL vor dem Aus!: Übernimmt niederländisches Trainer-Duo Wolfsburg?

In den letzten Wochen wurde viel über einen möglichen Trainer-Wechsel beim VfL Wolfsburg spekuliert. Zwar wurde die Ausstiegsklausel bei Trainer Oliver Glasner, die bis zum 15.Mai bestand, nicht gezogen, dennoch scheint ein Verbleib des 46-Jährigen nicht gesichert. Der VfL soll bereits einen Nachfolger in der Hinterhand haben.

Berichten des „Eindhovens Dagblad“ und von „De Telegraaf“ zufolge wird Ex-Bayern-Profi Mark van Bommel zur neuen Saison den Platz auf der Trainerbank bei den Niedersachsen einnehmen.

Oliver Glasner

Oliver Glasner wird, Gerüchten zufolge, nächste Saison nicht mehr beim VfL an der Seitenlinie stehen.

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Zuletzt trainierte der 44-Jährige von Sommer 2018 bis Ende 2019 die PSV Eindhoven und erreichte dort mit seiner Mannschaft in 75 Spielen einen Schnitt von 1,95 Punkten. Zum Vergleich: Oliver Glasner holte in 86 Spielen als Cheftrainer des VfL im Schnitt 1,69 Punkte. 

Mark van Bommel und Kevin Hofland: Niederländisches Trainer-Duo für den VfL Wolfsburg

Auch ein Co-Trainer sei bereits gefunden: Der frühere VfL-Verteidiger Kevin Hofland spielte von 2004 bis 2007 bei Wolfsburg und kennt van Vommel aus gemeinsamen Zeiten in der niederländischen Nationalmannschaft und bei Eindhoven. Bis November 2020 war er bei Fortuna Sittard als Chef-Trainer tätig.

Angefeuert wird die Trainer-Frage durch Gerüchte, nach denen das Verhältnis zwischen dem Österreicher Glasner und dem Geschäftsführer der „Wölfe“, Jörg Schmadke, sehr angespannt sei.

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Glasner vermied zuletzt ein klares Bekenntnis zum VfL und sagte bloß: „Love it, change it or leave it“ (Liebe es, ändere es, oder verlasse die Situation; d. Red.). Er sehe selbst, dass „am Ende des Tages eigentlich gar nichts gestimmt“ habe, versuche dies aber weitgehend auszublenden, was ihm „nicht immer“ gelinge.

Sollte sein Weg bei Wolfsburg enden, hätte er unter anderem mit Frankfurt einen potentiellen neue Arbeitgeber. Diese Spekulationen wollte er jedoch nicht kommentieren. (dpa/hoe)

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