• FC Augsburg Präsident Klaus Hofmann kritisierte den Profifußball während der andauernden Corona-Krise scharf für sein Verhalten.
  • Foto: imago images/kolbert-press

„Geschwätz von Solidarität“: Corona: Bundesliga-Präsident kritisiert Profifußball

Kritik am Profifußball während der Corona-Pandemie ist mittlerweile nichts neues. Diese kommt nun aber auch aus dem Fußball selbst. Klaus Hofmann, Präsident und Vorstandsvorsitzender des Bundesligisten FC Augsburg, hat das Verhalten des Profifußballs in der Coronakrise scharf kritisiert.

„Von diesem unsäglichen Geschwätz von der Solidarität 2020 ist doch nichts übrig geblieben“, sagte Hofmann im Interview mit der Augsburger Allgemeinen.

Corona: Augsburg-Präsident kritisiert Verhalten des Profifußballs

Es sei „entlarvend, dass zwei Wochen nach den Einschränkungen durch Corona im April 2020 einige Vereine Staatshilfen beantragen mussten“, sagte der 53-Jährige: „Das führt zu einer gewissen Wettbewerbsverzerrung, die eigentlich nicht zu akzeptieren ist.“

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Dass der FCA das Angebot der staatlichen Unterstützung nicht angenommen hat, liegt laut Hofmann an den wirtschaftlichen Erfolgen des Klubs in der Vergangenheit. „Seit wir 2014 eingestiegen sind, haben wir jedes Jahr Gewinn gemacht. Der Abschmelzungsprozess durch Corona hat bei uns also von einem höheren Level begonnen.“ (sid/abin)

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