Novak Djokovic kann am Sonntag zum neunten Mal die Australian Open gewinnen.
  • Novak Djokovic kann am Sonntag zum neunten Mal die Australian Open gewinnen.
  • Foto: imago images/Hasenkopf

Gegen den Dauersieger aus Russland: Djokovic jagt den Grand-Slam-Rekord

Achtmal stand Tennis-Superstar Novak Djokovic in seiner Karriere bereits im Finale der Australian-Open. Und jedes Mal sprang für den Serben am Ende auch der Titel heraus. Am Sonntag (9.30 Uhr/ Eurosport) soll für den 33-jährigen im Finale gegen den Russen Daniil Medvedev der neunte Streich folgen.

Der 25-jährige Medvedev ist jedoch keinesfalls gewillt, der serbischen Tennis-Nummer eins den Titel kampflos zu überlassen. „Er hat sicher mehr Erfahrung, aber auch mehr zu verlieren.“

Der Geheimfavorit ist am Freitag nach einem lockeren 6:4, 6:2 und 7:5 den griechischen Publikumsliebling Stefanos Tsitsipas ins Finale der Australian Open eingezogen.

Tennis-Serie: Russe Medvedev seit 20 Spielen unbesiegt

„Ich bin sehr glücklich, im Finale zu sein“, so Medwedev, der nun zum zweiten Mal in einem Grand-Slam-Endspiel steht. Seit 20 Spielen ist der 25-jährige nun bereits ungeschlagen. „Ich hoffe, ich kann sie noch ein bisschen aufrechterhalten“, sagt er verschmitzt zu seiner Serie.

Zwölfter Sieg in Serie gegen Top-Ten-Spieler

Das gewonnene Halbfinale gegen Tsitsipas war für den Russen bereits der zwölfte Sieg in Serie gegen einen Top-Ten-Spieler. In dieser Form dürfte er auch Novak Djokovic gefährlich werden.

Dieser äußerte sich indes anerkennend über die Siegesserie des 25-jährigen: „Es wird viel geredet über die neue Generation, die von uns übernehmen soll. Aber realistisch gesehen ist das noch nicht passiert. Mit allem Respekt gegenüber den anderen Jungs, sie haben noch viel Arbeit vor sich.“

Djokovic im Finale der Australian Open wird zur Gewohnheit

Diese Arbeit hat der Weltranglistenerste bereits hinter sich. So ist es längst Gewohnheit, dass die Tennis-Saison mit Djokovic im Finale der Australian Open beginnt.

Bei seinem Dreisatzerfolg im Halbfinale gegen den Russen Aslan Karatsev war von einer Bauchmuskelblessur, die ihn in der dritten Runde noch vom Aufgeben reden ließ, nichts mehr zu spüren.

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Der Aussicht, im Rennen um die größte Grand-Slam-Trophäensammlung die Tennis-Größen Roger Federer und Rafael Nadal einholen zu können, ist Djokovics Triebfeder bei jedem Grand-Slam-Turnier. Noch aber fehlen ihm dazu drei Titel. Am Sonntag könnten es nur noch zwei sein.

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