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Ilkay Gündogan mit seiner Frau Sara und Sohn Kais
  • Ilkay Gündogan mit seiner Frau Sara und Sohn Kais
  • Foto: Imago/Independent Photo Agency

Gündogan-Start bei Barca: Plötzlich stand seine Frau im Mittelpunkt

Am Ende der Show sang Ilkay Gündogan plötzlich „Happy Birthday“. Gerade hatte der neue Star des FC Barcelona seinen Millionen-Vertrag unterschrieben, er hatte ausführlich über die ambitionierten Ziele seines neuen Arbeitgebers gesprochen – doch den Kuchen samt Ständchen bekam seine Frau Sara, überreicht von Klub-Patron Joan Laporta.

Gündogan strahlte am Ende seiner offiziellen Vorstellung und drückte seiner Frau einen zärtlichen Kuss auf die Stirn. Das Barca-Abenteuer hätte für den deutschen Nationalspieler kaum besser beginnen können. Seinen Auftrag, den ruhmreichen Klub, den Stolz vieler Katalanen, wieder zu altem Glanz zu verhelfen, hat er längst verinnerlicht.

„Ich bin sehr motiviert, Teil des Wiederaufstiegs von Barca zu sein“, sagte Gündogan. Nachdem der Klub zuletzt in Europa hinter den Erwartungen zurückgeblieben war, gebe es einen Plan. Wohl auch beseelt vom Moment versprach Gündogan (32) am Montag: „Wir werden die richtige Balance finden, um in Europa an die Spitze zu gelangen.“

Barca-Boss mit enormen Erwartungen an Triple-Sieger Gündogan

Gündogan weiß, wie es geht. Als Kapitän führte er Manchester City zum Triple. Nun unterschrieb er in Barcelona bis 2025 mit der Option auf ein weiteres Jahr. Spätestens dann soll Barca, so der Wunsch der Klub-Bosse, wieder ganz oben mitmischen.

So wandte sich Laporta direkt an Gündogan und machte aus den enormen Erwartungen an seinen neuen Starspieler keinen Hehl: „Sie sind ein erfahrener Spieler, bei Ihrem vorherigen Verein haben Sie große Erfolge erzielt, und wir hoffen, dass dies auch hier so bleiben wird.“ Es gehe in Barcelona um den Spielstil, „aber wir wollen die Besten und Erster sein“.

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Bei Barca trifft Gündogan auf den früheren Bayern-Stürmer Robert Lewandowski. Nach dem vorzeitigen Scheitern in der Gruppenphase der Champions League in der vergangenen Saison will das Team von Trainer Xavi vor allem dort wieder angreifen. Das wird die Benchmark sein, an der sie Gündogan in Barcelona messen. Seine Ausstiegsklausel bei Barca beträgt 400 Millionen Euro, Medienberichten zufolge verdient er zehn Millionen Euro netto pro Saison.

Traum erfüllt: Gündogan erinnert an seine Kindheit

„Für mich geht ein Traum in Erfüllung“, sagte Gündogan in einem Videointerview des Klubs: „Ich erinnere mich noch daran, wie ich als Kind Barca unter Pep Guardiola und Frank Rijkaard geschaut habe. Seitdem habe ich fast alle Saisons verfolgt. Ich war schon einige Male hier, habe hier gespielt, bin als Zuschauer gekommen. Jetzt bin ich sehr stolz, Teil dieses Klubs zu sein.“

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Gündogan war 2016 von Borussia Dortmund nach Manchester gewechselt und dem Ruf von Starcoach Guardiola gefolgt. Der Katalane, zwischen 2008 und 2012 Erfolgstrainer in Barcelona, machte Gündogan vor einem Jahr zum Kapitän. In der abgelaufenen Spielzeit gewann Gündogan mit ManCity die Meisterschaft, den FA Cup und die Champions League.

Barca habe eine relativ ähnliche Spielweise wie City, sagte Gündogan nun: „Es steckt viel Potenzial im Team. Ich hoffe, dass ich mit meiner Erfahrung auch jungen Spielern helfen kann, sie auf das nächste Level zu bringen.“

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