Die Nmecha-Brüder bei Auswechlung
  • Auch in Zukunft dürfen die Bundesliga-Klubs fünfmal pro Partie wechseln.
  • Foto: WITTERS

Bundesliga 2022/23: Weiter fünf Wechsel – Transfer-Periode verlängert

Am Montag fand die Mitgliederversammlung der DFL statt. Dabei wurde unter anderem beschlossen, dass die bei den Klubs so beliebte Fünf-Wechsel-Regel in 1. und 2. Bundesliga erhalten bleibt.

Auch künftig werden den Mannschaften somit fünf Auswechslungen bei drei Gelegenheiten plus der Halbzeitpause zur Verfügung stehen. Das beschlossen die Vertreter der 36 Profiklubs bei der DFL-Versammlung in Wiesbaden. Damit wird die Regelung, die seit Frühjahr 2020 gilt, „ohne zeitliche Begrenzung“ verlängert.

DFL schafft die „Pandemie-Sonderregelung“ ab

Bei der MV wurde ebenfalls die coronabedingten Spielabsagen diskutiert, dabei kamen die Profiklubs auf die Einigung, sich von der „Pandemie-Sonderregelung“ zu verabschieden. Demnach kann ein Klub die Absetzung eines Spiels beantragen, wenn „mindestens elf der auf der Spielberechtigungsliste aufgeführten Lizenzspieler sich aufgrund einer Infektion mit einer solchen Krankheit in Isolation oder als Kontaktperson von infizierten Personen in Quarantäne befinden“. Auf diese Regelung einigten sich die Klubs.


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Bei „normalen“ Erkrankungen oder Verletzungen ist einem Antrag „nicht stattzugeben, wenn mindestens 14 spielberechtigte Lizenzspieler und/oder in der Lizenzmannschaft gemäß Spielberechtigungsliste spielberechtigte Amateure/Vertragsspieler anrechenbar“ zur Verfügung stehen. Darunter müssen sich – jeweils mit Lizenzspielerstatus – mindestens sieben Feldspieler und ein Torhüter befinden.

„Gesperrte und sporttypisch verletzte“ Spieler werden auch weiterhin als „anrechenbar zur Verfügung stehend“ gezählt. Dies gilt künftig jedoch nicht mehr für verletzte Spieler, für die zum Zeitpunkt der Antragstellung ärztliche Bescheinigungen der Arbeitsunfähigkeit über einen Zeitraum von insgesamt mindestens 20 Tagen vorliegen.

Die DFL setzt in Zukunft mehr auf Nachhaltigkeit

Ein weitere Beschluss besagt, dass die 36 Vereine künftig für den Erhalt der Lizenz verpflichtende Nachhaltigkeitskriterien erfüllen müssen. Zudem wurden die Mindestkriterien verabschiedet, die bereits im Lizenzierungsverfahren für die Spielzeit 2023/24 nachzuweisen sind.

Verpflichtend ist für die Klubs künftig beispielsweise der Nachweis einer Nachhaltigkeitsstrategie und einer Umweltstrategie. Dazu gehören auch jährliche Messungen des Wasserverbrauchs, der Abwasserproduktion und des Energieverbrauchs sowie eine Mobilitäts- und Verkehrsanalyse. Darüber hinaus haben alle Vereine unter anderem einen Verhaltenskodex für alle Mitarbeitenden nachzuweisen, sich klar von jeglichen Arten von Diskriminierung abzugrenzen und sich zu Gleichberechtigung, Diversität sowie Inklusion zu bekennen.

Transferperiode im deutschen Fußball um einen Tag verlängert

Ebenfalls wurde beschlossen, dass die am 1. Juli beginnende Sommer-Transferperiode im deutschen Profifußball um einen Tag bis einschließlich 1. September verlängert wird.

Die Transferperiode wird laut DFL an das „diesjährige Wechsel-Zeitfenster anderer europäischer Top-Ligen angepasst, um einen Wettbewerbsnachteil für die Klubs der Bundesliga und 2. Bundesliga im Vergleich zu Konkurrenten aus diesen Ländern zu vermeiden und Transfers an diesem Tag noch zu ermöglichen“.

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Um einen Wechsel abschließen zu können, muss die Mehrheit der Unterlagen unverändert bis spätestens 18 Uhr am letzten Tag der Transferperiode eingereicht werden. (dpa/sid/brb)

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