Hansi Flick erfüllt den Bayern-Profis einen Wunsch und lässt Partnerinnen und Kinder mit ins Trainingslager reisen.
  • Hansi Flick erfüllt den Bayern-Profis einen Wunsch und lässt Partnerinnen und Kinder mit ins Trainingslager reisen.
  • Foto: imago images

Trotz strenger Vorschriften: Bayern-Stars nehmen Frauen mit ins Trainingslager

Die Profis der 1. und 2. Bundesliga müssen derzeit für zehn Tage ins Quarantäne-Trainingslager. Beim FC Bayern läuft das allerdings etwas anders ab: Damit sie nicht alleine sind, hat ihnen Hansi Flick einen großen Wunsch erfüllt. Auf einmal ist die ganze Familie im Trainingslager dabei.

Am Mittwochabend haben die Bayern-Stars in ihr Quarantäne-Trainingslager in Grassau eingecheckt. Dort kam es zu einer Überraschung: Viele Münchner Spieler reisten nicht allein, sondern in Begleitung.

FC Bayern München reist mit Familie ins Quarantäne-Trainingslager

Die Partnerinnen von David Alaba und Joshua Kimmich fuhren mit ihren Privatautos hinter den beiden Mannschaftsbussen her. Zuvor checkten bereits die Freundinnen von Corentin Tolisso und Niklas Süle in das Quartier ein. Noch schöner für die jungen Väter: Auch einzelne Kinder dürfen mit ins Hotel.

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Wie „Sport1“ berichtet, haben besonders die Nationalspieler ihren Coach Hansi Flick darum gebeten, ihre Familien mit ins Trainingslager nehmen zu dürfen. Nur wenige Tage nach Saisonende geht es für sie schließlich zur Europameisterschaft, wo sie wieder auf ihre Familien verzichten müssten. Flick willigte ein, dass Spielerfrauen und Kinder mit ins Hotel einziehen dürfen.

Trainingslager mit Frauen: Wusste die DFL von den Bayern-Plänen?

Ein Verstoß gegen das Hygienekonzept ist das besondere Bayern-Trainingslager laut DFL aber nicht. Alle Partnerinnen und Familienmitglieder würden sich an die strengen Hygieneauflagen halten, heißt es.

„Voraussetzung für den gesamten teilnehmenden Personenkreis ist dabei, dass alle Vorgaben des medizinisch-hygienischen Konzepts umgesetzt und eingehalten wurden und werden, insbesondere auch die vorherige ‚Quasi-Quarantäne‘ und die tägliche Testung“, sagte ein DFL-Sprecher dem „Kicker“. Offen bleibt jedoch, ob die DFL oder andere Vereine vom Vorgehen der Münchner wussten.

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