Der VfB Lübeck, hier im Pokal-Duell gegen St. Pauli, steigt in die 3. Liga auf. 
  • Der VfB Lübeck, hier im Pokal-Duell gegen St. Pauli, steigt in die 3. Liga auf. 
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Regionalliga: Abbruch! Lübeck steigt auf, Altona bleibt drin, Teutonia kommt hoch

Weitreichende Neuigkeiten aus der Regionalliga Nord: Wie der Norddeutsche Fußballverband (NFV) am Freitagnachmittag mitteilte, steht ein Aufsteiger fest: Der VfB Lübeck wird in der kommenden Saison in der 3. Liga spielen! Altona 93 bleibt derweil drin, Teutonia Ottensen 05 kommt neu in die Regionalliga dazu.

Das Präsidium des NFV hat in einer Videokonferenz beschlossen, die Saison abzubrechen und auf Absteiger zu verzichten. Es sei außerdem entschieden worden, die Regionalliga Nord mit einer sogenannten Quotienten-Regelung mit Stichtag 12. März abzuschließen. Bedeutet: Gewertet wird die derzeitige Tabelle. Absteiger werde es dennoch nicht geben, wie einstimmig beschlossen wurde.

Ein entsprechender Antrag wird dem Außerordentlichen NFV-Verbandstag Ende Juni vorgelegt. Dann ist es offiziell.

Regionalliga Nord: Der VfB Lübeck steigt in die 3. Liga

Damit ist auch klar: Der VfB Lübeck steigt auf. Die Mannschaft aus der Hansestadt steht zurzeit mit fünf Punkten Vorsprung auf die Zweitvertretung des VfL Wolfsburg an der Spitze der Regionalliga Nord. „Der VfB Lübeck ist in allen Konstellationen der Tabelle an der Spitze, daher das klare Votum für den Aufstieg des VfB Lübeck,“ sagte NFV-Präsident Günter Distelrath. 

Regionalliga Nord: Altona 93 profitiert von Entschluss

Von der Entscheidung, die Saison ohne Absteiger zu beenden, profitiert indes Altona 93. Die Mannschaft befand sich seit Beginn der Corona-bedingten Zwangspause auf dem 16. von 18 Plätzen und damit eigentlich auf einem direkten Abstiegsrang.

Altona 93 (Symbolbild)

Auch in der kommenden Saison wird an der Adolf-Jäger-Kampfbahn in Altona Regionalliga-Fußball zu sehen sein. 

Foto:

dpa

Aufstieg aus der Oberliga: Teutonia 05 geht hoch

Darüber hinaus habe das Präsidum des NFV beschlossen, dass alle Oberliga-Meister oder die Teams, die sich auf das Aufstiegsrecht beworben haben, in die Regionalliga aufrücken. „Voraussetzung dafür ist, dass ein bewilligter Antrag auf Zulassung vorliegt“, heißt es vom NFV. 

Aller Voraussicht wird einer der fünf Aufsteiger, die aus den Oberligen aufrücken, aus Hamburg Teutonia 05 sein, weil der sportliche Meister Dassendorf auf einen Aufstieg verzichten will.  

Aus Niedersachsen sollen demnach zwei Teams hoch in die Regionalliga dürfen. Über die Durchführung der 22 Mannschaften starken Spielklasse soll in in den kommenden Wochen beraten werden. 

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