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Marcelo kniet am Boden nach dem Gewinn der Copa Libertadores
  • Marcelo ist nach dem Gewinn der Copa Libertadores am Ziel seiner Träume.
  • Foto: AFP

„Real Madrid wird mich verstehen“: Ex-Madrid-Star bricht in Tränen aus

Marcelo ließ nach dem Triumph mit seinem Jugendklub seinen Emotionen freien Lauf. „Real Madrid wird mich verstehen, aber das war der wichtigste Titel meiner Karriere“, sagte der 35-jährige Brasilianer, der mit den Königlichen nicht weniger als 25 Trophäen während seines Gastspiels in Madrid geholt hatte, nach dem Triumph in der Copa Libertadores in Rio de Janeiro mit Fluminense.

Der Traditionsverein hatte seinen Heimvorteil in einem wilden Finale genutzt und erstmals die Copa Libertadores, das Gegenstück zur europäischen Champions League, gewonnen. Der Klub aus Rio setzte sich am Samstag im legendären Maracana-Stadion gegen die Boca Juniors aus Buenos Aires mit 2:1 (1:1, 1:0) nach Verlängerung durch.

Fluminense gewinnt Copa Libertadores gegen Boca Juniors

Der Gegner aus Argentinien verpasste damit den Rekordtitel: Sechsmal haben sie die wichtigste Trophäe im südamerikanischen Klub-Fußball bereits gewonnen, den Bestwert hält weiter CA Independiente aus Buenos Aires mit sieben Triumphen.

Marcelo unter Tränen: „Es gibt nichts Lohnenderes“

„Fluminense ist mein Lieblingsverein. Ich gewinne diese Trophäe mit dem Klub, der mir alle Werkzeuge für meine Karriere gegeben hat, mit den Mitarbeitern, die mich haben wachsen sehen“, sagte Marcelo: „Es gibt nichts Lohnenderes, das ist unbezahlbar.“ Der Linksverteidiger ist zudem so etwas wie ein Titelgarant, denn er gewann 18 von 21 Endspielen in seiner Karriere. Mit Real hatte er unter anderem fünfmal die Königsklasse gewonnen.

„Der wichtigste Titel meiner Karriere“: Marcelo feiert den Sieg der Copa Libertadores Instagram/marcelotwelve
Marcelo feiert den Sieg der Copa Libertadores mit seinen Kollegen.
„Der wichtigste Titel meiner Karriere“: Marcelo feiert den Sieg der Copa Libertadores

Fluminense nutzte sein zweites Copa-Finale nach 2008 zum Triumph – und hat das auch einem Argentinier zu verdanken: German Cano (36.) traf zur Führung, der Stürmer war schon in den Halbfinal-Spielen gegen Internacional Porto Alegre (2:2/2:1) dreimal erfolgreich gewesen. Insgesamt traf Cano im laufenden Wettbewerb 13-mal.

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Als Fluminense nach der Pause immer passiver wurde, glich Luis Advincula (72.) für die Boca Juniors aus und sorgte für die Verlängerung. In dieser brachte John Kennedy Fluminense (99.) wieder in Front, riss sich in der allgemeinen Ekstase das Trikot vom Leib, sah dafür Gelb-Rot – und die Brasilianer waren plötzlich in Unterzahl. Wenig später flog auf der anderen Seite allerdings auch Frank Fabra wegen einer Tätlichkeit mit Rot (105.+7) vom Platz.

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Aufseiten der Boca Juniors ist vor allem Edinson Cavani in Europa sehr bekannt. Der Routinier aus Uruguay, einst bei der SSC Neapel und Paris St. Germain erfolgreich, wechselte im Sommer nach 16 Jahren in Italien, Frankreich, England und Spanien zurück nach Südamerika. Am Samstag wurde er nach 78 Minuten ausgewechselt, zwei Minuten später ging auch Marcelo vom Feld. (kk/sid)

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