Torjubel mit Folgen: HSV-Profi Nicolai Müller verletzte sich 2017 auf kuriose Art.
  • Torjubel mit Folgen: HSV-Profi Nicolai Müller verletzte sich 2017 auf kuriose Art.
  • Foto: imago/Sven Simon

Penis-Attacke, Knast-Foul, Taxi-Crash: Mega-Pech: Die kuriosesten Fußball-Verletzungen

Köln –

Diese Meldung bei Hertha BSC hatte aufhorchen lassen: Ersatz-Keeper Thomas Kraft (31) fällt für das Bundesliga-Heimspiel gegen den 1. FC Köln am Samstag (15.30 Uhr, Sky) aus, weil ihn ein Hund in die Hand gebissen hatte. Was für eine ärgerliche Situation für den Torwart-Routinier.

Doch Kraft ist nicht der einzige Fußball-Profi, der in der Vergangenheit durch eine kuriose Verletzung außer Gefecht gesetzt wurde.

Amateurfußballer beißt Gegenspieler in den Penis

Der wohl skurrilste Fall kommt aus dem französischen Amateurfußball: Dort kam es beim Spiel zwischen zwei Teams aus Terville und Soetrich zu einem Handgemenge. Ein Spieler aus Terville wollte schlichten  – wurde dabei aber von einem Akteur der Soetricher gebissen. Und zwar in sein bestes Stück!

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Nach der fiesen Penis-Attacke konnte das Opfer vier Tage lang nicht zur Arbeit. Für den Täter gab es eine fünfjährige Sperre. Der Vorfall hatte sich bereits im vergangenen November ereignet.

Matthias Lehmann mit bitterer Trainings-Verletzung

Im Schlussspurt der Abstiegs-Saison 2017/18 musste der 1. FC Köln auf seinen Mittelfeld-Routinier Matthias Lehmann verzichten. Der Grund: Im Training wollte der damalige Kapitän einen Ball per Seitfallzieher im Tor versenken – fiel dabei aber unglücklich auf den linken Arm.

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Matthias Lehmann spielte sieben Jahre lang für den 1. FC Köln.

Foto:

imago images / DeFodi

Die Verletzung war so kompliziert, dass Lehmann unmittelbar operiert werden musste. Am Ende der Saison stieg der FC ab, Lehmann ging mit in die Zweite Liga – und feierte mit den Kölnern 2018/19 zum Karriereende noch einmal den Wiederaufstieg ins deutsche Fußball-Oberhaus.

Carlos Tévez von Knast-Insasse verletzt

Was für eine irre Geschichte: Im März 2018 besuchte der argentinische Skandal-Profi Carlos Tévez (36) seinen Halbbruder Juan Alberto Martinez (33) im Gefängnis von Córdoba. Dort saß Martinez wegen der Beteiligung an einem bewaffneten Raubüberfall seine 16-jährige Haftstrafe ab.

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Stürmer Carlos Tévez verletzte sich bei einem Knast-Kick.

Foto:

Getty Images

Tévez – einst für Manchester United, City und Juventus Turin aktiv – ließ sich kurzerhand zu einem kleinen Kick überreden. Und zwar gegen ein paar hartgesottene Knast-Kumpels seines Bruders. Dumm nur, dass einer der Insassen Tévez so rüde umholzte, dass sich der Angreifer eine Wadenverletzung zuzog und wochenlang ausfiel. Sein Arbeitgeber – Traditionsklub Boca Juniors – war natürlich alles andere als begeistert.

Sergio Aguero bei Taxi-Crash verletzt

Eigentlich wollte ManCity-Stürmer Sergio Aguero (31) in Amsterdam nur ein bisschen beim Konzert des kolumbianischen Reggaeton-Sängers Maluma entspannen. Doch jene Nacht im September 2017 wird der Argentinier nie vergessen – aber das lag nicht am Konzert. Denn Aguero setzte sich nach der Show in ein Taxi, um sich wieder zum Flughafen fahren zu lassen. Dort wartete sein Rückflug nach Manchester.

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Sergio Aguero von Manchester City wollte eigentlich nur mit dem Taxi zum Flughafen fahren.

Foto:

Getty Images

Der Fahrer des Wagens allerdings unterschätzte eine Kurve – und setzte das Taxi an einen Laternenmast. Aguero brach sich bei dem Unfall zwei Rippen und musste zwei Monate pausieren. Allerdings hatte der Stürmerstar noch Glück im Unglück, dass er sich bei dem Crash keine ernsthafteren Verletzungen zuzog.

Nicolai Müller verletzt sich beim Torjubel

„So etwas habe ich noch nicht erlebt“, sagte HSV-Coach Markus Gisdol (50) seinerzeit im August 2017 über seinen Schützling Nicolai Müller (32). Der hatte die Hamburger im ersten Saisonspiel gegen den FC Augsburg in der achten Minute sehenswert per Volleyschuss in Führung gebracht. Es sollte am Ende der goldene Treffer zum 1:0-Erfolg sein.

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Nicolai Müller verletzte sich beim Torjubel.

Foto:

imago/Sven Simon

Doch für Müller endete der Tag in einem Fiasko: Beim Torjubel vollzog er eine Pirouette, blieb dabei im Rasen hängen – und riss sich das vordere Kreuzband! Der Stürmer musste ein halbes Jahr aussetzen. Was für eine unglückliche Aktion!

Mario Gómez im Doppel-Pech

Doppelter Verletzungsärger bei Mario Gómez (34): Für den Angreifer des VfB Stuttgart kam es im März 2007 gleich zweifach knüppeldick: Im Spiel gegen den VfL Wolfsburg erlitt der Angreifer bei einem missglückten Schussversuch einen Innenbandriss.

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Stürmer Mario Gómez hatte im Jahr 2007 doppeltes Verletzungs-Pech.

Foto:

imago sportfotodienst

Als Gómez dann aber auf dem Rasen lag und von den Betreuern versorgt wurde, war er so wütend über seine Verletzung, dass er gefrustet mit der Hand gegen einen Medizinkoffer schlug. Dabei brach sich der Stürmer aber auch noch die Hand. Zwei Monate Zwangspause. Und was für ein Pech! (kos)

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