96 Magdeburg
  • Unglaubliche Szenen: Magdeburger und Hannoveraner „Fans” stürmen ins Stadioninnere.
  • Foto: imago/Christian Schroedter

Skandal-Szenen in Magdeburg: Hannover 96 äußert sich zu Gewalttätern

Es waren echte Skandal-Szenen! Nach den Ausschreitungen beim Auswärtsspiel in Magdeburg hat Hannover 96 das Verhalten von Teilen seiner Anhänger heftig kritisiert.

„Hannover 96 distanziert sich klar von Gewalt, vom Gebrauch von Pyrotechnik sowie vom Skandieren feindseliger Fangesänge und dem Zeigen gewaltverherrlichender Banner“, hieß es am Montag in einer Mitteilung des Zweitligisten. „Fußball ist nach unserer Auffassung ein Sport für alle, Eltern sollten ihre Kinder bedenkenlos mit ins Stadion nehmen können.“

Die Niedersachsen erwarten nach den Vorfällen in Magdeburg vom Freitag, bei dem Anhänger beider Klubs im Innenbreich des Stadions aufeinander losgegangen waren, erneut eine Geldstrafe durch den DFB. Schon zuletzt hatte der Klub 120.000 Euro zahlen müssen, weil seine Fans bei den Spielen gegen den Karlsruher SC und beim HSV am Ende der vergangenen Saison Pyrotechnik abgebrannt hatten.


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„Hannover 96 ist nicht mehr bereit, für diese ausufernden, unnötigen Kosten aufzukommen und behält sich vor, geeignete Maßnahmen zu definieren, um darauf zu reagieren“, teilte der Klub mit.

Hannover empfindet Vorgehen des DFB kritisch

Allerdings sehen die Verantwortlichen auch die Bestrafung durch den DFB kritisch. „Diese Vorgehensweise ist nicht länger zu vertreten“, teilten die Niedersachsen mit, die sich zu der Problematik bereits mit anderen Vereinen ausgetauscht haben. (dpa/pw)

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