Toni Kroos im DFB-Dress
  • Toni Kroos steht auf der Wunschliste von Newcastle United ganz oben.
  • Foto: imago/Sven Simon

Newcastle will hoch hinaus: Wird Toni Kroos der erste Mega-Transfer?

Der Plan ist klar: Mit den Milliarden des saudi-arabischen Konsortiums PIF, das kürzlich neuer Besitzer der Magpies wurde, soll aus Newcastle United schnellstmöglich ein europäischer Topklub werden. Um dieses Ziel zu erreichen, scheint man sich direkt im obersten Regal bedienen zu wollen.

Wie die spanische Tageszeitung „El Nacional“ berichtet, sind die Nordengländer an niemand Geringerem als Toni Kroos interessiert. Demnach soll der Madrider Mittelfeld-Star ganz oben auf der illustren Einkaufsliste der neuen Eigentümer stehen.

Newcastle will angeblich 30 Millionen Euro für Kroos bezahlen

30 Millionen Euro sei Newcastle bereit, für Kroos über den Tresen wandern zu lassen. Neben dieser Summe wird aber auch noch eine (wohl unüberwindbare) Menge an Überzeugungsarbeit gegenüber dem 31-Jährigen auf der einen und seinem Arbeitgeber Real Madrid auf der anderen Seite vonnöten sein.

Wechsel zu Newcastle wäre für Kroos eine Reise ins Ungewisse

Während die Königlichen auf ihren Taktgeber, der seit seinem Comeback nach Schambeinreizung Anfang Oktober in allen Pflichtspielen in der Startelf stand, wohl nur ungerne verzichten würden, ist Kroos in der spanischen Hauptstadt heimisch geworden und kann dort jedes Jahr aufs Neue um die ganz großen nationalen und internationalen Titel mitspielen.

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Ein Wechsel nach Newcastle käme hingegen einer Reise ist absolut Ungewisse gleich. Aktuell ist beim hochambitionierten Tabellen-19. der Premier League nicht einmal die Ligazugehörigkeit für die kommende Saison geklärt, und selbst wenn der Klassenerhalt geschafft würde, wäre das frische Geld bei Weitem keine Garantie für sportlichen Erfolg.

Newcastle United steht in der Premier League nur auf Platz 19

Das Projekt Hertha BSC hierzulande dürfte als warnendes, wenn auch in der Größenordnung etwas niedriger einzuordnendes Beispiel dienen. Eine Verpflichtung von Toni Kroos dürfte also mit hoher Wahrscheinlichkeit vorerst Wunschdenken der Saudis bleiben.

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