Neuer Hertha-Präsident und Ex-Ultra Kay Bernstein, will kontinuierliche Gespräche mit Investor Lars Windhorst suchen.
  • War früher Ultra, ist jetzt Präsident: Kay Bernstein
  • Foto: imago/Matthias Koch

Neuer Hertha-Boss Bernstein: So will er mit Investor Windhorst weitermachen

Der neue Hertha-Präsident Kay Bernstein will das Gespräch mit Investor Lars Windhorst suchen. „Wir werden uns jetzt gemeinsam hinsetzen und den kurz- und mittelfristigen Weg absprechen. Wo können wir ihn einbinden, informieren? Gibt es ein monatliches Treffen? Es wird darum gehen, wie wir vernünftig miteinander umgehen“, sagte Bernstein der „Bild am Sonntag“.

Der Ex-Ultra und Unternehmer war am vergangenen Sonntag zum Präsidenten der Herthaner gewählt worden. Für Bernstein votierten auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung 1670 von 3040 stimmberechtigten Mitgliedern. Er lag damit klar vor seinem schärfsten Rivalen Steffel (1280 Ja-Stimmen) sowie Außenseiter Marvin Brumme. Bei der Verkündung des Ergebnisses gab es lautstarken Jubel durch Bernsteins Unterstützer, die den Fangesang „Ha Ho He“ anstimmten.


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Windhorst hat bislang 374 Millionen Euro in den Klub investiert und bei einem Neustart weitere Millionen in Aussicht gestellt. Dem würde sich Bernstein nicht verwehren: „Wenn es Hertha BSC bei unseren Zielen hilft, ja. Erst müssen wir eine solide Grundlage schaffen, damit das Geld in dem Fall auch auf fruchtbare Erde fällt. Für kurzfristige sportliche Ziele werden wir derzeit kein Geld nehmen.“ (dpa/sid/pw)

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