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Gerrit Holtmann (r.) jubelt über sein Tor zum 2:0 gegen Union Berlin.
  • Gerrit Holtmann (r.) jubelt über sein Tor zum 2:0 gegen Union Berlin.
  • Foto: imago/kolbert-press

Nanu? Bochum-Matchwinner spielt mit Verletzung – Trainer weiß von nichts

Torschütze Gerrit Holtmann hat nach dem 2:1 (1:0) seines VfL Bochum gegen Union Berlin gesundheitliche Probleme als Grund für seinen schleppenden Saisonstart angegeben und damit Trainer Thomas Letsch irritiert. „Ich bin nicht zu 100 Prozent fit, ich laufe seit Wochen mit einer Schambeinentzündung herum. Ich lasse mich auch dauerhaft spritzen“, sagte der Offensivspieler, der nach seiner Einwechselung das vorentscheidende 2:0 (71. Minute) erzielt hatte, am Sonntag. 

Holtmann war in der vergangenen Saison unter dem ehemaligen Trainer Thomas Reis einer der Erfolgsgaranten für Bochum, diese Saison lief es für ihn noch nicht so. Reis-Nachfolger Letsch reagierte auf die Aussagen verblüfft.

Letsch verteidigt Kommunikation mit VfL-Ärzten

„Eine Schambeinentzündung ist eine Verletzung, aber über die bin ich nicht informiert. Dass er sich täglich spritzt, weiß ich nicht. Dass hier kein falscher Eindruck entsteht: Ich bin im ständigen Austausch mit meinem medizinischen Personal. Gerrit Holtmann war spielfit – deswegen hat er gespielt“, sagte Letsch.

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Holtmann selbst gestand aber auch, dass die Psyche mit seinem Durchhänger zu tun habe: „Das liegt bei mir auch ein bisschen an der Birne, da muss ich klar werden.“

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