Bundesliga Fußball
  • Mit Arminia Bielefeld hat der nächste Profiklub Konsequenzen bei einer Quarantäne angekündigt.
  • Foto: WITTERS

Nächster Bundesliga-Klub geht gegen ungeimpfte Profis vor

Auch Arminia Bielefeld streicht seinen ungeimpften Profis künftig das Gehalt, solange sich diese etwa als enge Kontakte einer am Coronavirus erkrankten Person in eine häusliche Quarantäne begeben müssen.

Das bestätigte der Sport-Geschäftsführer des DSC, Samir Arabi, der „Neuen Westfälischen“. „Wir leisten weiterhin Überzeugungsarbeit“, sagte Arabi im Bezug auf den Umgang mit jenen, die sich noch nicht immunisieren lassen wollten.

Bayern München, Hertha BSC und Werder Bremen wollen Lohnkürzungen durchsetzen

Zuletzt hatten unter anderem Bayern München, Hertha BSC und Werder Bremen angekündigt, ihren ungeimpften Fußballern den Lohn zu kürzen, wenn diese wegen einer Quarantäne nicht zur Verfügung stehen.


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Das Thema Corona wird wohl auch in der anstehenden Partie zwischen Arminia Bielefeld und dem FC Bayern München eine Rolle spielen, zumal der FCB am Mittwoch positive Tests beim ungeimpften Kimmich und Eric Maxim Choupo-Moting vermeldete. Der Tabellenvorletzte aus Bielefeld indes muss auf Lennart Czyborra (Blinddarm-OP) und den erkrankten Florian Krüger verzichten.

Frank Kramer stellt sich auf starke Bayern auch ohne Kimmich ein

Bielefelds Trainer Frank Kramer sieht den mächtigen Corona-Wirbel um Joshua Kimmich nicht als gravierenden Vorteil für das anstehende Duell. „Wir konzentrieren uns auf die Spieler, die da sind. Das sind vier Weltmeister und neun Champions-League-Sieger“, sagte Kramer vor dem Gastspiel beim Rekordmeister am Samstagabend (18.30 Uhr/Sky).

Arabi sieht die Arminia in der verschärften Pandemie-Entwicklung gut aufgestellt: „Natürlich haben wir nochmal alle Vorkehrungen verschärft, aber das wird auch der FC Bayern gemacht haben. Aber die Infektionsgefahr ist einfach sehr hoch, da hatten wir bislang vielleicht einfach das Quäntchen Glück.“

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Das 3:3 in München aus dem Februar tauge laut Kramer nur bedingt zur Vorbereitung. „Klar, das habe ich mir angeschaut. Aber wir sollten im Hier und Jetzt leben: Das sind zwei ganz andere Mannschaften“, betonte der Coach. (aw/sid)

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