Mehdi Mahdavikia (unten links) mit seinem jetzt verstorbenen Freund Mehrdad Minavand (oben rechts).
  • Mehdi Mahdavikia (unten links) mit seinem jetzt verstorbenen Freund Mehrdad Minavand (oben rechts).
  • Foto: IMAGO / Magic

Mehrdad Minavand (45): Corona! Ex-HSV-Star Mahdavikia trauert um Freund und Mitspieler

Der iranische Fußball trauert um den früheren Nationalspieler Mehrdad Minavand. Der 45-Jährige starb in der Hauptstadt Teheran an der Folgen einer Corona-Infektion. Minavand bestritt 67 Länderspiele für Iran und stand bei der 0:2-Niederlage gegen Deutschland im WM-Gruppenspiel 1998 über 90 Minuten auf dem Platz.

Minavand war in der vergangenen Woche auf die Intensivstation des Laleh-Krankenhauses verlegt worden. Mit über 57.000 Corona-Toten ist Iran nach Indien das am zweitstärksten betroffene Land Asiens. Minavand hatte in seiner Karriere unter anderem für Sturm Graz gespielt und war mit den Steirern 1998/99 österreichischer Meister geworden.

Corona! Ex-HSV-Star Mahdavikia trauert um Freund und Mitspieler Mehrdad Minavand

Großen Anteil an dem Tod des ehemaligen Nationalspielers nahm auch Ex-HSV-Kicker und Jugend-Trainer Mehdi Mahdavikia. „Ich grüße Dich, mein Freund. Unsere Freundschaft hat vor 28 Jahren angefangen. In den Jahren hatten wir schöne Erlebnisse auf dem Fußballfeld und außerhalb. Du hast uns immer Freude bereitet und habe immer von ganzem Herzen neben Dir gelacht. Dein Tod ist für mich unbegreiflich“, schrieb Mahdavikia übersetzt auf Instagram.

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Zudem sprach der 43-Jährige der Familie des Verstorbenen sein Beileid aus. „Wir hatten noch vor ein paar Tagen gesprochen und du wolltest noch ein paar Kilometer für unser Projekt laufen. Meine letzte Nachricht hast Du nicht beantwortet. Ich danke Dir für Deine Lebensfreude und Deine Bemühungen. Mein liebster Bruder, ruhe in Frieden“, schrieb der 43-Jährige weiter.

Mahdavikia und Minavand standen sich nach MOPO-Informationen sehr nah, hatten bis zuletzt engen Kontakt. Neben Mahdavikia setzten auch zahlreiche weitere iranische Nationalspieler für den ehemaligen Teamkollegen ein, unter anderem auch Ex-Bayern-Profi Ali Karimi. (dpa/nh)

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