Lionel Messi und Kylian Mbappe
Lionel Messi und Kylian Mbappe
  • Lionel Messi (l.) und Kylian Mbappé treffen erst im neuen Jahr wieder aufeinander.
  • Foto: imago/Kyodo News

Mbappé spielt schon wieder für Paris – Weltmeister Messi nicht

Vor eineinhalb Wochen standen sich Lionel Messi und Kylian Mbappé im WM-Finale gegenüber. Nun ruft schon wieder der Liga-Alltag.

Während Lionel Messi bei sommerlichen Temperaturen noch das Weihnachtstänzchen seiner Frau genoss, ackerte Vereinskollege Kylian Mbappé warm eingepackt schon längst wieder auf dem Rasen in Frankreich. Ausgestattet mit Mütze, Schal und Handschuhen jagte der Stürmer auf dem Trainingsplatz von Paris St. Germain bereits vor den Feiertagen dem Ball hinterher, denn das Titelrennen in der Liga geht weiter.

Mbappé schon wieder auf dem Trainingsplatz

Nur zehn Tage nach dem WM-Finale trifft Tabellenführer PSG in der Ligue 1 auf Racing Straßburg. Mbappe, mit Frankreich im Endspiel von Katar an Argentinien gescheitert, wird dabei am Mittwoch (21 Uhr/DAZN) zur Verfügung stehen – im Gegensatz zum frischgebackenen Weltmeister Messi. Der 35-Jährige wird laut Trainer Christophe Galtier bis zum 1. Januar aussetzen und „entweder am 2. oder 3.“ wieder dazustoßen. 

Genug Zeit also, den WM-Triumph der argentinischen Nationalmannschaft in vollen Zügen weiter auszukosten. Weihnachten verbrachte Messi mit der Familie, ließ seine Fans via Instagram-Story an der Tanzeinlage seiner Frau Antonela Roccuzzo teilhaben – und auch einer unbeschwerten Silvesterfeier steht nun offenbar nichts im Weg.


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Mbappe konnte die bittere Niederlage mit der Équipe Tricolore hingegen kaum in Ruhe verarbeiten. Drei Tage nachdem er dabei zusehen musste, wie Messi den WM-Pokal in die Höhe streckte, hatte der WM-Torschützenkönig schon wieder das PSG-Trainingszentrum betreten. 

Trainer erfreut über frühe Rückkehr der Stars

Dass ein Spieler nach einem solchen Erlebnis so schnell zurückkehre und „bereit für den Wettbewerb“ sei, wertete Coach Galtier bei der Ankunft des 24-Jährigen als „starkes Signal“. Auch Achraf Hakimi ließ sich wie Mbappé bereits am 21. Dezember wieder blicken – vier Tage zuvor hatte er mit Marokko das „kleine Finale“ gegen Kroatien verloren.

Eine etwas längere Auszeit legten Superstar Neymar und sein brasilianischer Teamkollege Marquinhos unfreiwillig ein. Mit der Selecao waren die beiden bereits im Viertelfinale gescheitert, auf dem Klubgelände erschienen sie einen Tag nach Hakimi und Mbappe.

Mentale Pause wird nötig

Der französische Superstar habe „relativ schnell“ wieder zur Mannschaft kommen wollen, erklärte Galtier. „Das bedeutet nicht, dass es nicht sowohl für Hakimi als auch für Kylian einen Moment geben wird, in dem sie sich erholen müssen“, betonte der Coach. Nicht unbedingt „auf körperlicher, sondern auf mentaler Ebene.“

Messi wird unterdessen auch das Spiel bei RC Lens am Sonntag verpassen. Zum Zeitpunkt seiner Rückkehr werde sich der Argentinier „zwischen dreizehn und vierzehn Tagen“ erholt haben, sagte Galtier. Dass die Stimmung zwischen dem Sieger Messi und dem im WM-Elfmeterkrimi geschlagenen Mbappé dann angespannt sein könnte, glaubt der Trainer nicht: „Ich habe gesehen, wie sie sich umarmt haben. Sie haben viel Respekt füreinander.“ (sid/nswz)

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