x
x
x
Felix Magath beim Training
  • Felix Magath beim Hertha-Training
  • Foto: imago/Matthias Koch

„Ich war das nicht!“ Hertha-Coach Magath mit deutlicher Ansprache

„Ihr habt euch selbst in diese Situation gebracht, ich war das nicht!“ Das war nach der enttäuschenden 1:2-Pleite in Leverkusen der eindringliche Appell von Hertha-Trainer Felix Magath, der erst zwei Spiele als Chefcoach verantwortet hat. Vor dem Training am Sonntagvormittag sprach der 68 Jahre alte Coach diese klaren Worte zur Mannschaft, die auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht ist.

Seine Aussagen waren auf dem Trainingsplatz deutlich vernehmbar – ob bewusst oder unbewusst. Zumindest schien es Magath nicht zu stören, dass auch anwesende Medienvertreterinnen und -vertreter sie mitbekamen. „Ihr müsst euch da auch selbst wieder rausholen“, sagte er zu den Profis des Berliner Klubs, der am kommenden Samstag zum Hauptstadt-Derby den 1. FC Union im Olympiastadion erwartet.

Zweimal in dieser Saison verlor Hertha das brisante Duell schon – in der Meisterschaft und im DFB-Pokal. Mit Blick auf das Derby und die Spiele im Kampf gegen den Abstieg in den kommenden Wochen rief Magath den Spielern zu: „Packt diese Chance!“

Hertha enttäuschte beim 1:2 gegen Bayer Leverkusen

Nach der bitteren Pleite am Samstag zeigte sich der Hertha-Trainer bereits tief enttäuscht. „Ich habe nach dem Sieg gegen Hoffenheim geglaubt, dass allen klar ist, dass wir über den Kampf und Einsatz kommen müssen“, sagte Magath, der seinen Einstand vor zwei Wochen aufgrund einer Corona-Erkrankung verpasst hatte und das Spiel der Hertha im Hotel verfolgen musste.

Vor allem die Mentalität seiner Mannschaft in der ersten Hälfte hatte Magath überhaupt nicht geschmeckt. „Wir haben in der ersten Halbzeit zu wenig Kampf angeboten, dadurch Leverkusen spielen lassen“, meinte Magath. So knackten Lucas Alario (34.) mit einem wunderschönen Schuss in den Winkel und Karim Bellarabi (40.) die extrem passiv und defensiv agierenden Berliner.


Was ist in dieser Woche im Volkspark passiert? Jeden Freitag liefert Ihnen die Rautenpost Analysen, Updates und Transfer-Gerüchte – pünktlich zum Wochenende alle aktuellen HSV-News der Woche kurz zusammengefasst und direkt per Mail in Ihrem Postfach. Hier klicken und kostenlos abonnieren.


Aus dem Nichts gelang Vladimir Darida (42.) zwar noch vor der Pause der Anschlusstreffer. Einen Effekt hatte der Treffer des Tschechen aber nicht. Hertha agierte auch in der Folge viel zu passiv, sodass Leverkusen den zweiten Sieg in Folge ohne große Probleme über die Zeit brachte und weiter Kurs auf die Champions League hält. (sid/dpa/js)

Email
Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp