Der 1. FC Köln feiert seinen Derbysieg vor 50.000 Zuschauern.
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  • Foto: WITTERS

Köln jubelt nach Neuhaus-Patzer – Polizei-Einsatz vor rheinischem Derby

Was für ein furioser Abgesang auf Bundesliga-Fußball vor Zuschauermassen. Vor 50.000 Fans entschied der 1. FC Köln das rheinische Derby gegen Borussia Mönchengladbach mit 4:1 für sich.

Karneval beim FC, Tristesse bei der Borussia – doch der Kölner Erfolg stand lange auf der Kippe. Der Österreicher Dejan Ljubicic (55.) hatte die Gastgeber mit seinem ersten Bundesliga-Tor in Führung gebracht, doch Jonas Hofmann (74.) glich für Gladbach aus.

Bundesliga: Köln schlägt Gladbach im Derby mit 4:1

Der eingewechselte Borusse Florian Neuhaus wurde zum Unglücksraben, als er am eigenen Strafraum einen Querpass in die Füße von Mark Uth spielte. Der Kölner Joker nahm das Geschenk dankbar an und erzielte in der 77. Minute das 2:1. Gladbach stand nicht wieder auf, Ondrej Duda (78.) und der ebenfalls eingewechselte Sebastian Andersson (90.+3) schossen den höchsten Kölner Derby-Sieg seit 1996 (4:0) heraus.

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„Wir haben den Gegner niedergerungen“, freute sich Köln-Coach Steffen Baumgart – und freute sich so sehr, dass er die von Matchwinner Uth zuvor geforderten zwei trainingsfreien Tage ohne Umschweife genehmigte. „Wenn er das fordert, dann machen wir das“, sagte er lächelnd.


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Am Freitagabend hatte die Polizei Mönchengladbach eine offensichtlich geplante Auseinandersetzung zwischen Anhängern beider Vereine verhindert. In der Gladbacher Altstadt wurden nach Angaben der Polizei 82 Personen, die der Kölner und Essener Fanszene zuzuordnen sind, kontrolliert. Im benachbarten Viersen traf dies fast zeitgleich auf 65 Personen der Gladbacher Szene zu. Es sei „annehmbar, dass eine verabredete körperliche Auseinandersetzung zwischen diesen beiden Gruppen geplant war“, hieß es in einer Mitteilung der Polizei. Bei den Kontrollen seien unter anderem Sturmhauben und Boxhandschuhe sichergestellt worden.

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