Maurice Deville (l.) von Waldhof Mannheim im Laufduell mit Albion Vrenezi von den Würzburger Kickers
  • Maurice Deville (l.) von Waldhof Mannheim im Laufduell mit Albion Vrenezi von den Würzburger Kickers
  • Foto: imago images/HMB-Media

Keine Geisterspiele: Erster deutscher Klub spricht sich für Abbruch der Saison aus

Fast alle deutschen Vereine kämpfen um eine Fortführung der Saison. Geisterspiele sollen eine Flut an Insolvenzen verhindern. Nun aber hat sich erstmals der Vertreter eines Klubs nach vorne gewagt, der sagt: Ein Abbruch der Saison wäre sinnvoller als das Spielen in leeren Stadien.

Der SV Waldhof Mannheim, nach 27 Spieltagen auf dem zum Zweitliga-Aufstieg berechtigenden Platz zwei in der 3. Liga, sieht in der möglichen Fortsetzung der Saison ohne Zuschauer ein erhebliches finanzielles Risiko.

Markus Kompp: Geisterspiele sind große Belastung

„Geisterspiele sind für Mannheim eine große finanzielle Belastung. Für uns wäre es der bessere Weg, wenn die Saison abgebrochen würde“, sagte Geschäftsführer Markus Kompp.

DFB einigte sich mit Drittligisten auf Fortsetzung der Saison

Am Donnerstag hatten sich der Deutsche Fußball-Bund, der Ausschuss 3. Liga und die Verantwortlichen der 20 Klubs darauf geeinigt, dass die Saison in der 3. Fußball-Liga trotz der anhaltenden Corona-Krise vorerst nicht abgebrochen und nach Möglichkeit zu Ende gespielt werden soll. Derzeit ist der Spielbetrieb bis zum 30. April ausgesetzt. (mp/dpa)

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