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Clemens Tönnies ist immer noch gerne in Deutschlands Stadien unterwegs.
  • Auch wenn er schon länger kein Amt mehr inne hatte, ist Clemens Tönnies noch gerne auf Schalke im Stadion.
  • Foto: imago/kolbert-press

Kehrt Tönnies zurück? Schalke-Boss öffnet dem umstrittenen Vorgänger die Tür

Kaum ein Bundesliga-Manager war in den letzten zehn Jahren so umstritten wie Schalkes ehemaliger Aufsichtsratschef Clemens Tönnies. Der Fleischfabrikant sorgte mit umstrittenen Aussagen immer wieder für Kontroversen. Nun lädt ihn ausgerechnet sein Nachfolger ein, wieder Teil des Kumpel-Klubs zu werden.

Axel Hefer, seit 2021 Aufsichtsratsvorsitzender von Schalke 04, zeigt sich offen für ein mögliches Engagement seines Vorgängers Clemens Tönnies. „Wenn Clemens Tönnies ein Interesse daran hat, uns bei unserem Weg zu unterstützen, kann er jederzeit auf mich zukommen“, erklärte er im „Kicker“ und ergänzte: „Bisher hat er mir gegenüber kein Unterstützungsangebot signalisiert.“

Tönnies führte Schalke in die Schulden – Hefer wirbt für Tillmann

Tönnies hatte den Posten als Aufsichtsratsvorsitzender der Knappen nach rund 20 Jahren 2020 aufgegeben. Die in dieser Zeit angehäuften Schulden „werden uns noch über mehrere Jahre begleiten“, sagte Hefer. „Ich verstehe, dass man sich nach den sportlich erfolgreichen Zeiten zurücksehnt, allerdings darf man nicht vergessen, dass der Verein da teilweise über seinen Verhältnissen gelebt hat. Unsere Vorgehensweise ist eine andere.“

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Viel verspricht sich Hefer vom neuen Vorstandschef Matthias Tillmann, der sein Amt am 1. Januar antreten wird. Tillmanns Erfahrungsschatz sei „sehr breit. So bringt er neben Erfahrung im Bereich Marketing und Sponsoring auch Kenntnisse in Finanzen, Strategie, Produktentwicklung und Contentproduktion ein.“

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Über das Fußball-Knowhow des 39-Jährigen sagte Hefer: „Er ist Vorstandsvorsitzender, nicht Vorstand Sport. Er wird sich in seiner Rolle in den Sport einbringen, das ist so besprochen. Matthias hat selbst in der 4. Liga gespielt und kennt sich gut im Fußball aus, Detailfragen wird er im Zweifel immer mit den verantwortlichen Personen aus dem sportlichen Bereich klären können.“ (sid/mp)

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