Max Kruse mit seiner Frau Dilara bei Claudio Pizarros Abschiedsspiel im September 2022
Max Kruse mit seiner Frau Dilara bei Claudio Pizarros Abschiedsspiel im September 2022
  • Kleine Disharmonie bei den Kruses: Der Mann will in die USA, die Frau möchte in Deutschland bleiben.
  • Foto: imago/Nordphoto

Jobsuche: Max Kruse will in die USA – aber seine Frau nicht

Max Kruse ist vereinslos. Häufiger wurde der ehemalige Nationalspieler mit einem Wechsel in die USA in Verbindung gebracht. Er könnte sich das Auswandern vorstellen, seine Frau eher nicht.

Der Ex-Wolfsburger Max Kruse hat seinen Wunsch noch einmal bekräftigt, in die Vereinigten Staaten auswandern zu wollen. „Ich weiß nicht, ob es für immer ist, aber ich liebe Amerika als Land, ich liebe die Mentalität“, sagte der 34 Jahre alte frühere Nationalspieler in einem Video-Interview des Youtube-Accounts Leeroy Matata.

Frau Kruse will nicht in die USA

„Mein Englisch ist eigentlich ganz gut, very good. Ich kann mich verständigen, es ist besser geworden über die Jahre. In der Schule war es noch nicht so gut“, fügte Kruse hinzu. Der Offensivspieler wird schon länger mit einem Wechsel in die Major League Soccer (MLS) in Nordamerika in Verbindung gebracht, da sein elfjähriger Sohn in Florida lebt. „Wenn man jedes Jahr in Amerika ist, auch mal sechs Wochen. Irgendwann lernt man es einfach“, sagte Kruse.

Seine Ehefrau, Dilara Kruse, sagte im Video, dass sie den derzeitigen Wohnort Berlin liebe und nicht in die USA auswandern wolle. „Noch ist es nicht so weit. Er weiß, dass ich mitkommen würde, aber ob ich dann glücklich bin? Also ich würde es nicht wollen, aber ich muss, er ist ja mein Ehemann“, sagte sie. Für Max Kruse sei es denkbar, an beiden Orten zu leben. „Ich kann mir auch gut vorstellen, nicht zu pendeln, aber meinen Wohnsitz zu teilen. Also halb in Amerika, halb hier“, sagte er.


MOPO

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Mit seinem Ex-Klub, VfL Wolfsburg, hatte der ausgemusterte Angreifer den Vertrag im November einvernehmlich aufgelöst. Anfang September war Kruse von Trainer Niko Kovac aussortiert worden und hatte für die Wölfe seitdem kein Spiel mehr bestritten. Ihm wurde von den VfL-Verantwortlichen mangelnde Professionalität und damit auch ein schlechter Einfluss auf den Rest der Mannschaft vorgeworfen. (dpa/yj)

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