Dardai
  • Pal Dardais Hertha ging in Leipzig unter.
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Hertha-Debakel in Leipzig: Was bedeutet das für Coach Dardai?

Heftige Klatsche für Hertha BSC. Der Hauptstadtklub kassierte bei RB Leipzig ein 0:6 und ist nach zwei Siegen in Folgen wieder auf dem Boden der Tatsachen gelandet. Ein herber Rückschlag – die Diskussionen über Trainer Pal Dardai dürften im unruhigen Hertha-Umfeld spätestens jetzt losgehen.

Der überragende Christopher Nkunku (16. und 70.), Yussuf Poulsen (23.), Nordi Mukiele (45.+3), Emil Forsberg (60./Foulelfmeter) und Amadou Haidara (77.) krönten mit ihren Toren Leipzigs bislang beste Saisonleistung. Für die Bullen war es eine gelungene Generalprobe für das zweite Champions-League-Gruppenspiel am kommenden Dienstag zu Hause gegen den belgischen Meister FC Brügge.

Hertha geht in Leipzig unter

Hertha hatte bereits die ersten drei Saisonspiele verloren, Dardai bereits mit einem Rücktritt kokettiert. Das Verhältnis des Ungar zu Sportvorstand Fredi Bobic gilt als angespannt. In Leipzig agierte die alte Dame völlig hilflos. Die taktische Umstellung, Leitwolf Kevin-Prince Boateng aus der Startelf zu nehmen, ging nach hinten los. „Wir haben uns viel vorgenommen, wollten nicht zu tief verteidigen. Wir haben eigentlich gut angefangen, die Spieler haben nicht nervös ausgesehen“, sagte Dardai. Der 45-Jährige ergänzte: „Dann kriegen wir aus dem Nichts zwei Tore. In der Kabine haben wir auf Viererkette umgestellt, aber es ist nicht besser geworden.Die Diskussionen an der Spree dürften wieder losgehen. Das müssen wir einfach akzeptieren, in den Bus einsteigen, nach Hause fahren und nächste Woche von Null anfangen.“

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