Die entscheidende Szene: Herthas Kempf (l.) foult Leipzigs Nkunku.
  • Danach ging bei Hertha nichts mehr: Abwehrmann Marc-Oliver Kempf (l.) sieht nach seiner Notbremse gegen Leipzigs Christopher Nkunku Rot.
  • Foto: IMAGO/Eibner

Heftige 1:6-Klatsche gegen Leipzig! So taumelt Hertha BSC dem Abstieg entgegen

Der Big-City-Club ist nur noch der Big-Krisen-Club. Nach dem 1:6 (0:1) gegen RB Leipzig taumelt Hertha BSC dem Abgrund immer näher. Nach fünf sieglosen Spielen in Folge beträgt der Vorsprung auf den Relegationsrang lediglich einen Zähler. Macht die „alte Dame“ so weiter, könnten im Mai die Erstliga-Lichter bei ihr ausgehen.

Dabei schöpften sie doch Hoffnung, vor allem nach 48 Minuten, als Jovetic die Leipziger Führung von Henrichs (20.) ausglich und kurz darauf die Chance zur Führung vergab. Doch es sollten die einzigen echten Lichtblicke des Abends werden. Zugegeben, bis dahin schlugen sich die durch acht Corona-Ausfälle geschwächten Berliner wacker.

Bei Leipzig war fast jeder Schuss ein Treffer

Nach dem erneuten Rückstand aber fiel die Hertha in sich zusammen. Ein Drama, fast schon im Minutenakt. Die wohl entscheidende Szene: Abwehrmann Kempf sah nach seiner Notbremse gegen Nkunku Rot (62.), der Gefoulte traf zudem per Strafstoß zum 1:2 (64.). Dann brachen alle Dämme: erneut Nkunku (67.), Olmo (74.), Haidara (82.) und Poulsen (88.) schossen Leipzig zum Sieg und zurück auf Champions-League-Rang vier.

Die Hertha aber zittert mal wieder um den Klassenerhalt. Dennoch: Trainer Tayfun Korkut steht nicht zur Disposition, wie Sport-Geschäftsführer Fredi Bobic erklärte.

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