Die New Yorker Cosmos-Legenden Pelé und Franz Beckenbauer im Observatorium im 86. Stock
Die New Yorker Cosmos-Legenden Pelé und Franz Beckenbauer im Observatorium im 86. Stock
  • Sie spielten gemeinsam bei New York Cosmos: Pelé und Franz Beckenbauer
  • Foto: Imago / Zuma Wire

„Habe einen Freund verloren“: So trauert Beckenbauer um Pelé

Die deutsche Fußball-Legende Franz Beckenbauer hat mit großer Bestürzung auf den Tod seines ehemaligen Teamkollegen Pelé reagiert. „Der Fußball hat heute den Größten seiner Geschichte verloren – und ich einen einzigartigen Freund“, wurde der 77-Jährige auf der Homepage von Bayern München zitiert. Pelé habe drei Herzen gehabt: „Für den Fußball, für seine Familie und für alle Menschen.“

Beckenbauer hatte ab 1977 an der Seite des Brasilianers bei Cosmos New York gespielt, gemeinsam wurden beide auf Anhieb Meister. „Ich ging in die USA, da ich unbedingt mit Pelé in einer Mannschaft spielen wollte. Diese Zeit an seiner Seite war eines der größten Erlebnisse meiner Karriere. Wir wurden zusammen auf Anhieb US-Meister, und Pelé nannte mich daraufhin nur noch seinen Bruder. Das war eine unvorstellbare Ehre für mich“, so Beckenbauer weiter.

Pelé war am Donnerstag im Alter von 82 Jahren gestorben. „Der Fußball wird auf ewig Dir gehören! Du wirst immer bleiben. Danke für Dein Spiel, O Rei!“, so Beckenbauer.

Weitere Reaktionen zum Tod von Pelé

Jair Bolsonaro (Brasiliens scheidender Präsident): „Wir trauern um einen Mann, der durch den Fußball den Namen Brasiliens in die Welt getragen hat. Er verwandelte Fußball in Kunst und Freude.“

Luiz Inácio Lula da Silva (Brasiliens künftiger Präsident): „Er hat eine Gewissheit hinterlassen: Es hat nie eine Rückennummer 10 wie ihn gegeben.“

Gianni Infantino (Präsident des Fußball-Weltverbandes FIFA): „Pelé tat Dinge, von denen kein anderer Spieler auch nur zu träumen wagte. Pelé hatte eine magnetische Ausstrahlung, und wenn man mit ihm zusammen war, blieb der Rest der Welt stehen.“

Aleksander Čeferin (Präsident der Europäischen Fußball-Union UEFA): „Er war der erste weltweite Superstar des Fußballs und spielte dank seiner Leistungen auf und neben dem Platz eine Hauptrolle beim Aufstieg des Fußballs zur beliebtesten Sportart der Welt. Er wird sehr fehlen.“


MOPO

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Thomas Bach (Präsident des Internationalen Olympischen Komitees): „Mit dem Tod von Pelé verliert die Welt eine große Sportikone.“

Hans-Joachim Watzke (Sprecher des DFL-Präsidiums und DFL-Aufsichtsratsvorsitzender): „Pelé war einer der größten Spieler aller Zeiten. Ein herausragender Fußballer und ein großartiger Mensch. Bescheiden, immer da für seine Mitmenschen.“

Bernd Neuendorf (DFB-Präsident): „Der Fußball hat einen seiner Größten verloren. Die Bedeutung Pelés reichte weit über das Spielfeld hinaus. Er war eine Ikone für Generationen.“

Hansi Flick (Bundestrainer): „Einen besseren Spieler als Pelé hat es nicht gegeben, für mich war und ist er der König des Fußballs. Sein Spiel war nahe der Perfektion, er war komplett, hatte keine Schwächen. Der Fußball war sein bester Freund, und vermutlich gilt das auch umgekehrt.“

Ronaldo (Ex-Fußballer, Weltmeister 2002): „Einzigartig. Genial. Technisch. Kreativ. Perfekt. Unerreicht. Wo Pelé hingegangen ist, ist er geblieben. Er hat die Spitze nie verlassen und verlässt uns heute.“

Neymar (brasilianischer Nationalspieler): „Ich würde sagen, dass der Fußball vor Pelé nur ein Sport war. Pelé hat alles verändert. Er verwandelte Fußball in Kunst, in Unterhaltung. Er gab den Armen, den Schwarzen und vor allem den anderen eine Stimme.“

Cristiano Ronaldo (fünfmaliger Weltfußballer): „Dem ewigen König Pelé nur ein „Ade“ zu sagen, wird nie ausreichen, um den Schmerz auszudrücken, den die gesamte Fußball-Welt derzeit empfindet. Eine Inspiration für so viele Millionen, eine Referenz gestern, heute und für immer.“

Robert Lewandowski (zweimaliger Weltfußballer): „Der Himmel hat einen neuen Star, und der Fußball verliert einen Helden.“

(sid/yj)

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