Giulia Gwinn will nach der Niederlage im EM-Endspiel neue Kräfte entwickeln.
  • Giulia Gwinn will nach der Niederlage im EM-Endspiel neue Kräfte entwickeln.
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Gwinn will „neue Kraft entwickeln“ – Deutschland klettert in Weltrangliste

Nationalspielern Giulia Gwinn ist schon kurz nach der Rückkehr in die Heimat wieder in den Angriffsmodus gewechselt. „Wenn du so knapp am Titel vorbeigerutscht bist, dann willst du ihn beim nächsten Mal umso mehr holen“, sagte die 23-Jährige vom FC Bayern München der „Schwäbischen Zeitung“.

„Wir werden in den kommenden Monaten eine neue Kraft entwickeln. Und dann auch die Engländerinnen wieder herausfordern“, ergänzte die Mittelfeldspielerin. Mit der DFB-Auswahl hatte Gwinn das EM-Finale gegen den Gastgeber nach Verlängerung 1:2 verloren.

Deutsche Frauen verbessern sich auf Rang zwei der Weltrangliste

Alles in allem nimmt Gwinn positive und auch besondere Eindrücke vom Kontinental-Turnier mit: „Man fühlt sich so ein bisschen ferngesteuert, als hätte jemand ein Drehbuch geschrieben. Plötzlich sind wir Hauptdarsteller eines Films, der die Menschen in Deutschland begeistert. Das zu verarbeiten, wird schon noch ein paar Tage brauchen.“

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Trotz Finalniederlage haben Gwinn und die deutschen Fußballerinnen einen kleinen Grund zur Freude, hat sich das Team doch durch seine mitreißenden Auftritte bei der EM in England auf Rang zwei der FIFA-Weltrangliste verbessert. Die Mannschaft von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg machte durch den Finaleinzug drei Plätze gut und liegt mit 2059 Punkten nur noch hinter Weltmeister USA (2111).


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Europameister England (2039) schob sich sogar um vier Plätze nach vorne und ist nun Vierter hinter EM-Halbfinalist Schweden (2050). Der entthronte Europameister Niederlande (2002) fiel vom vierten auf den sechsten Rang zurück. (dpa/pw)

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