Achraf Hakimi küsst den Champions-League-Pokal

Um diese Trophäe geht es: Vorjahressieger Achraf Hakimi (PSG) mit dem Champions-League-Pokal Foto: IMAGO / Nicolo Campo

Favoriten, Neulinge, Modus: Was Sie zur neuen Champions-League-Saison wissen müssen

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Die Champions League geht in eine neue Spielzeit – und mit ihr auch der noch recht junge Modus der „Ligaphase“. Am Donnerstag (18 Uhr/DAZN) werden in Monaco die Partien ausgelost. Die MOPO beantwortet die wichtigsten Fragen.

Wann geht’s los? Streng genommen läuft die 34. Saison der Champions League bereits. Nach mehreren Qualifikationsrunden werden in dieser Woche die sieben letzten Plätze im Play-off-Format vergeben – ohne deutsche Beteiligung. Zur Auslosung am Donnerstag werden alle 36 Teilnehmer feststehen. Der erste Spieltag der Ligaphase ist für den 16. bis 18. September angesetzt, der letzte mit 18 parallelen Spielen am 28. Januar.

Champions League spielt erneut im neuen Modus

Wie ist der Modus? Die 36 Teams werden zum zweiten Mal in einer einzigen Tabelle geführt, trotz aller Kritik wegen mangelnder Vergleichbarkeit. Die Zeit der Vierergruppen ist vorbei. Jede Mannschaft bekommt acht verschiedene Gegner zugelost – zwei aus jedem von vier Neuner-Töpfen – und hat dann jeweils vier Heim- und vier Auswärtsspiele. Gelost wird elektronisch, das Verfahren wäre für eine manuelle Auslosung zu kompliziert.

Und dann? Die besten acht Mannschaften qualifizieren sich direkt fürs Achtelfinale. Die Teams auf den Plätzen 9 bis 24 spielen Play-off-Duelle um die anderen acht Achtelfinalplätze. Die Mannschaften ab Platz 25 sind ausgeschieden, es gibt keinen Abstieg in die Europa League. Ab dem Achtelfinale wird bis zum Endspiel in Budapest am 30. Mai 2026 im K.o.-System gespielt – mit Ausnahme des Finals in Hin- und Rückspiel.

CL: Bayern, Dortmund, Leverkusen und Frankfurt dabei

Welche deutschen Vereine sind dabei? Meister Bayern München und Borussia Dortmund, obwohl nur Liga-Vierter, sind im ersten Lostopf. Vizemeister Bayer Leverkusen und Eintracht Frankfurt, das sich erstmals über die Liga qualifizierte, liegen im Lostopf zwei.

Kann Bayern also gegen Dortmund spielen? Noch nicht. Spiele gegen Teams aus dem eigenen Land sind in der Ligaphase ausgeschlossen. Zudem darf jede Mannschaft höchstens auf zwei Vereine treffen, die aus demselben Land stammen.

Und die anderen? Die englische Premier League hat die meisten Vertreter dabei, nämlich sechs, darunter der Liga-17. Tottenham Hotspur als Europa-League-Sieger. Spanien schickt ein Quintett um Real Madrid und den FC Barcelona ins Rennen, Italien wie Deutschland vier Vereine. In Frankreich sind es nur drei, dazu gehört allerdings der Titelverteidiger: Paris Saint-Germain. PSG hatte das Finale von München gegen Inter Mailand 5:0 gewonnen.

Saint-Gilloise, Almaty und Paphos geben ihr CL-Debüt

Wer ist neu dabei? Drei Debütanten stehen bisher fest. Royal Union Saint-Gilloise aus Belgien ist ebenso erstmals dabei wie der kasachische Meister Qairat Almaty und der zyprische Champion FC Paphos, die sich am Dienstagabend qualifizierten.

Wer ist favorisiert? PSG als Champion – und angesichts der Star-Einkäufe wie Florian Wirtz sicherlich der FC Liverpool. Auch der FC Barcelona mit Trainer Hansi Flick will den Titel. Bayern und wohl auch der BVB gehören zur Garde derer, die potenziell das Halbfinale erreichen können.

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Und die Frauen-Champions-League? Die neue Ligaphase mit 18 Teams, darunter Bayern München und der VfL Wolfsburg, wird erst am 19. September ausgelost. (sid/pmk)

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