Reis
  • Thomas Reis soll Schalke 04 retten. Peter Knäbel (l.) hat ihn verpflichtet.
  • Foto: FC Schalke 04

Sportchef weg, Trainer Reis da – Knäbel: „Kein Chaos-Tag auf Schalke!“

Thomas Reis soll den Schalke 04 vor dem Abstieg retten. Der 49-Jährige tritt die Nachfolge des entlassenen Frank Kramer an. Das gab der Tabellenletzte am Donnerstag bekannt.

„Die Gespräche waren von der ersten Minute an sehr gut. Mit dem Aufstieg in der vergangenen Saison hat Schalke eine unglaubliche Erfolgsgeschichte begonnen, die wir nun mit dem Klassenerhalt weiterschreiben wollen“, sagte Reis.


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Der Coach wird am Donnerstag erstmals das Training leiten und am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) gegen den SC Freiburg erstmals auf der Bank sitzen: „Die Herausforderung ist ohne Frage eine große, aber ich bin fest davon überzeugt, dass wir die notwendige Qualität im Kader haben, gemeinsam unser großes Ziel zu schaffen.“

Reis will nach Bochum auch Schalke 04 zum Klassenerhalt verhelfen

Reis hatte in der vergangenen Saison überraschend mit dem VfL Bochum den Klassenerhalt geschafft. In dieser Spielzeit wurde er aber nach einer Niederlage bei seinem neuen Arbeitgeber am sechsten Spieltag entlassen.

„Wir sind sehr froh darüber, dass wir Thoma Reisals neuen Cheftrainer für Schalke 04 gewinnen konnten“, sagte Peter Knäbel, Mitglied des Vorstands und verantwortlich für den Bereich Sport: „Kurzfristig wird es für uns darum gehen, aus den vier Spielen bis zur WM-Pause möglichst viele Punkte zu holen. Im Anschluss wird es von entscheidender Bedeutung sein, die lange Winterpause so zu nutzen, dass Mannschaft und Trainerteam optimal vorbereitet in die 19 Partien bis zum Saisonende gehen. Wir sind davon überzeugt, dass Thomas für diese Aufgaben genau der richtige Mann ist.“

Knäbel wies derweil Ansichten zurück, Sportchef Rouven Schröder habe den Tabellenletzten angesichts der prekären sportlichen Situation im Stich gelassen. „Wenn es um Rouven Schröder geht, dann gilt es, zuerst den Menschen und seine Entscheidung zu respektieren“, sagte Knäbel. “Es gilt, einen ganz, ganz großen Dank an Rouven auszusprechen.“ Schröder hatte Schalke am Mittwoch überraschend noch vor der Bekanntgabe von Reis als neuen Trainer freiwillig verlassen.

Trotzdem sei der Klub stabil, befand Knäbel weiter. „Gestern war kein Chaos-Tag auf Schalke. Ich wehre mich vehement gegen diesen Eindruck“, sagte der 56-Jährige, der bis auf Weiteres Schröders Aufgaben mit übernehmen werde. „Im Winter werden wir dann Bilanz ziehen“, kündigte Knäbel an.  

(dpa/dhe)

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