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FIFA-Boss Giovanni Infantino neben Yasser Al Misehal, Fußball-Boss in Saudi-Arabien
  • FIFA-Chef Giovanni Infantino neben Yasser Al Misehal, Fußball-Boss in Saudi-Arabien
  • Foto: IMAGO / NurPhoto

Erster Klub spricht sich für Boykott der WM 2034 in Saudi-Arabien aus

Die Boykott-Bewegung gegen die WM 2022 in Katar wurde einst in Norwegen gestartet, und auch jetzt positioniert sich die kleine Fußball-Nation im hohen Norden wieder als Gegner des Sportswashing.

Als erster Klub hat sich der neunmalige Meister Fredrikstad FK bei seiner Jahreshauptversammlung dafür ausgesprochen, die wahrscheinliche WM 2034 in Saudi-Arabien zu boykottieren.

Fredrikstad FK will keine WM in Saudi-Arabien

Demnach werde sich der Klub bei der nächsten Versammlung des norwegischen Verbandes NFF dafür einsetzen, dass dieser sich gegen eine Teilnahme der Nationalmannschaft an dem Turnier im Wüstenstaat ausspricht, oder sich einem entsprechenden Vorstoß anderer Vereine anschließen. Ein entsprechender Antrag wurde entgegen der Bedenken der Klubführung bei 38 zu 36 Stimmen und sechs Enthaltungen angenommen.

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Schon beim Kampf gegen die WM in Katar hatte Norwegen eine führende Rolle eingenommen. Tromsö IL votierte damals als erster Klub für einen Boykott, die Verbandspräsidentin Lise Klaveness setzte sich öffentlich stark für demokratische Werte im Fußball ein und tut dies bei der Aufarbeitung des Weltturniers vor 15 Monaten noch immer.

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Ob die WM 2034 tatsächlich in Saudi-Arabien stattfinden wird, ist offen. Allerdings gilt eine Vergabe an den in Menschenrechtsfragen höchst umstrittenen Staat als Formsache, die milliardenschweren Saudis sind die einzigen Bewerber. Mit dem Engagement von Superstars wie Cristiano Ronaldo, Karim Benzema oder Sadio Mane versucht der Staat seit geraumer Zeit, sich ein positives Image zu schaffen. (lg/sid)

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