Enttäuschte Spieler des 1.FC Köln nach Abpfiff
  • Die Spieler des 1. FC Köln wollen die Hinspielniederlage im Rückspiel noch umbiegen.
  • Foto: imago/Herbert Bucco

Nach Euro-Blamage: Köln-Spieler will „denen den Arsch aufreißen“

Luca Kilian brodelte innerlich auch Minuten nach dem Abpfiff noch, diese Niederlage hatte dem Innenverteidiger des 1. FC Köln sichtlich zugesetzt. „Wir werden dort hinfahren und versuchen, denen den Arsch aufzureißen“, kündigte Kilian nach dem bitteren 1:2 (1:2) im Playoff-Hinspiel der Conference League gegen den ungarischen Underdog FC Fehervar und schimpfte: „Ich bin wütend nach dem Spiel, dass man für so eine Leistung belohnt wird.

Fehervar habe „nichts fürs Spiel getan“ und sich „nur hinten reingestellt“, sagte Kilian. Er betonte, dass er „sehr stark überzeugt“ sei, dass Köln im Rückspiel am kommenden Donnerstag (19 Uhr) die Dinge zurechtrücken werde.

Das wäre auch aus finanzieller Sicht extrem wichtig. Knapp drei Millionen Euro werden allein für das Erreichen der Gruppenphase ausgezahlt, dort gibt es mit Ticketverkäufen sowie Sieg- und Punktprämien noch deutlich mehr zu verdienen.

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Der FC hätte die Reise nach Ungarn mit einem guten Gefühl antreten können, doch nach früher Führung durch Florian Dietz (14.) flog Innenverteidiger Jeff Chabot (20.) nach einer Notbremse mit Rot vom Platz – und Fehervar nutzte die Kölner Unordnung für sehenswerte Treffer durch Budu Siwsiwadse (32.) und Palko Dardai (40.). Jetzt ist Köln zum Siegen verdammt.

1. FC Köln: Trainer Baumgart bemängelt fehlende Durchschlagskraft

„Sie erwischen den Ball zweimal sehr gut, das werden sie nicht noch mal machen“, sagte Torhüter Marvin Schwäbe: „Wenn wir nächste Woche wieder mit elf Mann auf dem Platz stehen, werden wir das Spiel für uns entscheiden.“
Tatsächlich war der FC auch in Unterzahl die bessere Mannschaft mit der Mehrzahl an Torchancen. „Da mussten wir leiden“, gab Michael Boris, der deutsche Trainer von Fehervar, zu: „Man hat kaum gesehen, dass Köln in Unterzahl war.“

Doch der FC hatte „nicht die Durchschlagskraft, die wir uns vorgestellt haben“, sagte Kölns Trainer Steffen Baumgart: „Jetzt wird es darum gehen, das Rückspiel für uns nutzen zu können. Dass es nicht leichter geworden ist, ist uns klar.“


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Vor dem Rückspiel steht aber noch die Pflicht in der Bundesliga an: Am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) geht es auswärts gegen Eintracht Frankfurt, also „gilt ab Freitag unsere Konzentration diesem Spiel“, sagte Baumgart: „Und dann wieder unserem Gegner Fehervar.“ Ein Spagat, den der Trainer und seine Spieler größtenteils noch nicht kennen.(sid/tw)

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