Youssoufa Moukoko im Trikot von Borussia Dortmund
  • Youssoufa Moukoko ist froh, dass der Hype um seine Person abgenommen hat.
  • Foto: imago/Laci Perenyi

BVB-Juwel Moukoko gesteht: „Bin froh, dass der Hype abgenommen hat”

137 Tore in 81 Spielen für die A- und B-Junioren des BVB – Youssoufa Moukoko hatte noch nicht ein einziges Profispiel bestritten, da war der Hype um den gerade einmal 16-Jährigen schon ins Unermessliche gestiegen. Bei den Profis, zu denen Moukoko vor einem Jahr aufgestiegen war, spielt er aktuell allerdings nur eine Nebenrolle – und findet das gar nicht mal so schlecht.

In einem Interview mit „ran.de“ gestand der gebürtige Kameruner: „Ich finde, dass der Hype mittlerweile ein bisschen abgenommen hat. Zumindest ist er lange nicht mehr so extrem wie früher. Und das ist auch gut so, ich bin wirklich froh darüber.“ Stattdessen könne er sich nun einzig auf seine sportliche Entwicklung konzentrieren: „Man merkt einfach, dass ich beim BVB jetzt bei den Profis bin und dadurch nicht mehr so sehr im Fokus stehe. So kann ich mich in Ruhe weiterentwickeln. Momentan genieße ich das.“

BVB: Youssoufa Moukoko war genervt vom Hype

Teilweise sei Moukoko sogar genervt gewesen von der großen Aufmerksamkeit: „Am Anfang war das schon so“, gesteht der deutsche U21-Nationalspieler, der aber gelernt habe, damit umzugehen, und sich zudem eher auf seinen Fußball-Alltag fokussiert konzentrierte.

Dass es bei Moukoko bislang ausschließlich steil nach oben ging, kann man allerdings nicht behaupten. Aufgrund zweier Verletzungen verpasste er in diesem Kalenderjahr bereits 16 Pflichtspiele bei den Profis. Er gesteht: „Das war sehr schwer für mich“, vor allem die Verletzung im März sei hart gewesen, da es dort sportlich unter Ex-Coach Edin Terzic gerade gut lief.


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Gleichzeitig versucht der ehemalige Jugendspieler des FC St. Pauli aber auch aus derartigen Rückschlägen das Positive zu ziehen: „Man muss nur richtig mit solchen Rückschlägen umgehen, eine ,Jetzt-erst-Recht-Mentalität‘ entwickeln und bestenfalls noch stärker zurückkommen“, weiß Moukoko, der in schweren Zeiten vor allem auf den Beistand seiner Familie und seines Beraters baut.

Moukokos Credo: „Wie auf der Straße – nur mit Schiedsrichtern“

Deren Hilfe könnte auch vonnöten sein, wenn es darum geht, trotz der Lobeshymnen am Boden zu bleiben. Sein Credo: „Du musst bestenfalls so bleiben, wie du bist und einfach dein Spiel spielen. So wie auf der Straße. Nur halt mit Schiedsrichtern.“

Anders als auf der Straße spielt Moukoko beim BVB allerdings mit allerlei Stars in einem Team, darunter auch Erling Haaland. Zum Norweger pflegt das Sturmjuwel eine enge Beziehung: „Erling und ich fahren immer zusammen zum Training und reden dann auch viel miteinander“, so Moukoko, der meint, trotz der unterschiedlichen Spielweise „noch viel von ihm lernen“ zu können.

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In der Tat würde der Teenager eine Entwicklung, wie sie Erling Haaland in den vergangenen Jahren nimmt, sicherlich unterschreiben. Der 21-Jährige gehört schon jetzt zu den besten Stürmern der Welt. Dagegen würde sich sicherlich auch Moukoko nicht wehren.

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