Jürgen Klopp steht mit dem FC Liverpool stark in der Kritik.
  • Jürgen Klopp steht mit dem FC Liverpool stark in der Kritik.
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Buchmacher legen sich fest: Klopp fliegt in England als nächster Trainer raus

Vor dem Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League gegen RB Leipzig (Dienstag/21.00 Uhr/DAZN) ist der FC Liverpool mit Jürgen Klopp weiter in die Krise geschlittert. Im 300. Pflichtspiel unter Klopps Regie mussten die Reds bei Leicester City durch ihre dritte Niederlage in Folge mit 1:3 (0:0) wohl endgültig die Hoffnungen auf den erneuten Titelgewinn begraben. 

Klopp schrieb eine Wiederholung des Vorjahreserfolgs nach der schon sechsten Saisonpleite seiner Elf ab. „Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass wir den Rückstand noch aufholen können“, sagte der frühere Meister-Trainer von Bundesligist Borussia Dortmund.

Liverpool verliert in Leicester: Ex-Schalker Kabak gibt Debüt

In Leicester gingen die Reds beim Debüt des früheren Schalkers Ozan Kabak trotz einer späten Führung auch durch einen neuerlichen Fehler ihres brasilianischen Torhüters Alisson in der Schlussphase regelrecht unter. Nach nur zwei Erfolgen in den vergangenen zehn Begegnungen muss Liverpool inzwischen auch um seinen Champions-League-Platz zittern.

„Wir spielen bis ungefähr zur 75. Minute hervorragend, führen und verlieren doch noch 1:3. Das zeigt, in welch schwierigen Situation wir sind“, kommentierte Klopp den nächsten Rückschlag.

So lief die 1:3-Pleite gegen Leicester für die Reds

Stürmerstar Mohamed Salah brachte Klopps Team 23 Minuten vor dem Abpfiff mit seinem 17. Saisontreffer zwischenzeitlich in Führung. Doch nach der Anerkennung des Ausgleichs durch James Maddison (79.) durch den Videoschiedsrichter drehten die Hausherren die Begegnung binnen sechs Minuten durch weitere Tore von Jamie Vardy (81.) nach Alissons Fehler und Harvey Barnes (85.) zu ihren Gunsten.

„Das erste Gegentor bleibt für mich Abseits. Es wird nicht objektiv vom Videoschiedsrichter entschieden, das muss sich ändern. Das zweite Tor war ein Missverständnis, wo wir mit Zurufen arbeiten müssten und niemand zu hören war, das ist nicht so cool. Beim dritten Tor sind wir so offen, dass ich das nicht akzeptieren kann“, analysierte Klopp den Einbruch seines Teams.

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Auch die Buchmacher glauben nicht mehr an eine Trendwende bei den Reds. Nachdem James Maddison, Jamie Vardy und Harvey Barnes den Führungstreffer von Mo Salah zunichte machten, wurde die Quote auf seinen Rauswurf von 10:1 drastisch auf 4:7 (englisches System) gesenkt – bei keinem anderer Coach in der Premier League gibt es eine schlechtere Gewinnausschüttung.

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