Mikel Arteta
  • Arsenal-Trainer Mikel Arteta machte den Vorfall während der Partie nach Spielende öffentlich.
  • Foto: Imago / PA Images

Arsenal-Profi beleidigt: Festnahme nach Rassismus – lebenslange Sperre?

Nach einer angeblich rassistischen Beleidigung gegen einen Profi des FC Arsenal beim Premier-League-Spiel der Gunners bei Leeds United (4:1) ist ein Verdächtiger festgenommen worden. Das bestätigte der gastgebende Klub.

„Rassismus wird bei Leeds United nicht toleriert. Jeder Anhänger, der für schuldig befunden wird, rassistische Sprache zu benutzen, wird lebenslang für alle Spiele von Leeds United gesperrt“, hieß es in einer Stellungnahme. Arsenal-Cheftrainer Mikel Arteta hatte nach der Begegnung von dem Vorfall berichtet. Einer seiner Auswechselspieler habe die Beleidigungen gehört und gemeldet. Gegen wen genau sie gerichtet waren, wusste Arteta nicht.


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Arteta spricht sich gegen Kollektivstrafe aus

„Das ist sehr enttäuschend“, sagte Arteta über die Entgleisungen: „Wir haben im Fußball viel unternommen, um so etwas zu verhindern. Aber es handelt sich um eine Einzelperson. Ich finde nicht, dass das ganze Stadion dafür bezahlen sollte.“ Die Begegnung am Samstag war nach rund einer halben Stunde unterbrochen worden, Schiedsrichter Andre Marriner begab sich in die Coaching-Zone der Gäste. Laut Sky Sports habe er sich dort nach dem Vorfall erkundigt.

Corona sorgt für weitere Spielabsage in England

Das Programm in der Premier-League wurde derweil am Samstag zudem weiter ausgedünnt. Die Begegnung zwischen Aston Villa und dem FC Burnley, die um 16 Uhr angepfiffen werden sollte, wurde aufgrund eines Corona-Ausbruchs im Team der Gastgeber abgesagt. Aston Villa, der Klub aus Birmingham, konnte nicht mehr genügend Spieler aufbieten, sodass sich die Liga zur Absage der Partie entschloss.

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Die Premier-League-Klubs werden am Montag bei einem Treffen über die derzeitige Krise sprechen. Aufgrund der neuen Omikron-Variante breitet sich das Coronavirus in Großbritannien in den letzten Tagen rasant aus.

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